Baden
Weite Gasse: Vier Poller und ein Blitzer sollen das Fahrverbot durch die Flaniermeile durchsetzen

Seit Montag wird das Fahrverbot in Badens Innenstadt mit Pollern durchgesetzt.

Pirmin Kramer
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Die vier Poller sind schon vor einigen Jahren eingebaut worden, kommen aber erst seit Montag zum Einsatz.

Die vier Poller sind schon vor einigen Jahren eingebaut worden, kommen aber erst seit Montag zum Einsatz.

Pirmin Kramer

Seit Jahren schon gilt ein Fahrverbot durch die Weite Gasse in Baden. Bis vor wenigen Monaten aber fuhren dennoch regelmässig Autos durch die Gasse, die 2013 zu einer Flaniermeile umgestaltet wurde. Am Ende der Strasse, beim Stadtturm, hängt darum seit einigen Monaten eine Kamera, mit der die Stadtpolizei jene büsst, die das Fahrverbot missachten. Am anderen Ende der Strasse aber, bei der Einfahrt in die Gasse beim Schulhausplatz, haben nach wie vor regelmässig Leute ihr Auto abgestellt, um kurz in einem Laden einzukaufen oder Waren in einem Geschäft abzuliefern, wie die Stadtpolizei bestätigt.

Damit ist seit gestern Schluss: Vier Poller sind in Betrieb genommen worden. Die Poller sind schon vor einigen Jahren installiert worden. Sie kamen aber bisher nicht zum Einsatz, weil eine Buslinie der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen durch die Weite Gasse führte. Jetzt, da der Bus nicht mehr hier durchfährt, werden die Poller eingesetzt.

Aus rechtlicher Sicht hat sich am Fahrverbot nichts verändert. Die Gasse ist nicht durchgehend gesperrt. Während der Güterumschlagszeiten werktags von 6 bis 11 Uhr und von 14 bis 16 Uhr versinken die Poller im Boden, die Durchfahrt ist möglich.

Nach wie vor 24 Stunden uneingeschränkte Zufahrt haben Anwohnerinnen und Anwohner, Geschäftsführer und Eigentümerinnen von Liegenschaften. Zu diesem Zweck hat ihnen die Stadt gegen ein Depot einen Funksender für die Bedienung der Poller zur Verfügung gestellt. Allerdings ist die Verweildauer für Fahrzeuge auf 15 Minuten beschränkt.

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