Aufklärungsarbeit
Zum Holocaust-Gedenktag: Die Stiftung einer Badenerin geht mit Zeugenaussagen online – und stösst auf riesiges Echo

Weil wegen der Pandemie Vorträge und Ausstellungen abgesagt werden, haben sich Anita Winter und die von ihr gegründete Stiftung etwas überlegt: Seit kurzem klären sie in einer Online-Ausstellung und auf Tiktok über das Grauen des Genozids auf – mit Erfolg.

Sarah Kunz Jetzt kommentieren
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So präsentiert sich die Holocaust-Ausstellung im virtuellen Raum. Wer auf die Porträts klickt, kann die Zeugenaussagen der Überlebenden lesen.

So präsentiert sich die Holocaust-Ausstellung im virtuellen Raum. Wer auf die Porträts klickt, kann die Zeugenaussagen der Überlebenden lesen.

Bild: Screenshot

Der Zweite Weltkrieg gehört heute fest zum obligatorischen Schulstoff. Bereits Kinder werden darauf sensibilisiert, welches Ausmass Hass annehmen kann. Alle kennen mittlerweile die grauenvollen Geschichten aus den Konzentrationslagern, aus den Deportationszügen, aus den Gaskammern. Über den Genozid gibt es Tausende Filme und noch mehr Bücher, geschrieben von Verwandten, Freunden, Beteiligten – aber vor allem von Überlebenden.