Musik
Badener Al Pride spielt mit neuem Plattendeal am Argovia Fäscht

Die Badener Self-Made-Band zündet die zweite Stufe. Mit Hilfe des Berner Labels Sophie Records wollen die Badener von der regionalen Newcomer-Band zu einer Combo mit nationaler Ausstrahlung heranreifen.

Stefan Künzli
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Wie aus dem Nichts ist die Badener Pop-Rock-Band Al Pride Ende des letzten Jahres aufgetaucht. Ihre erste Single «Pop-Song» gewann den Song-Wettbewerb «Stargovia» bei Radio Argovia, auf DRS 3 lief der Song täglich und im Nordportal tauften sie ihr erstes Album «Hello Blue Night». Ungewöhnlich, denn Al Pride wurden von keinem Label unterstützt. «Self-Made» war Losung und Erfolgsrezept. Promo, Booking, graphisches Konzept, Video - Al Pride haben alles selber gemacht, entschieden und aufgegleist.

Zweite Single in der Radio-Playlist

Seither ist das Interesse an Nico Schulthess (Gesang, Gitarre), Astrid Füllemann (Gesang), Lukas Schlumpf (Bass), Luk Schulthess (Allrounder) und Nici Struchen (Schlagzeuger) stetig gestiegen. Im April wurden sie für das Festival «Zermatt Unplugged» engagiert, spielen im Juli am Gurten Festival in Bern und die zweite Single, der luftig-lockere Song «Hear The Children Sing» ist in die Playlist von DRS 3 und Radio Argovia aufgenommen worden. «Vor allem von Argovia-Hörern haben wir gute Feedbacks erhalten und viel Lob geerntet», sagt Sänger Nico Schulthess.

Deshalb ist der Song schon seit anderthalb Monaten in der Rotation und wird mehrmals täglich gespielt. Deshalb ist es nur logisch, dass die Aargauer Newcomer morgen auch am Argovia Fäscht ab 17.55 Uhr vor ganz grossem Publikum spielen werden.

Sprung auf nationale Ebene

Die «Selfmade»-Strategie hat funktioniert, doch sie stösst nun an Grenzen. Jetzt zündet Al Pride die zweite Stufe. Doch um den Sprung von der regionalen Newcomer-Band zur Band mit nationaler Ausstrahlung zu schaffen, sind sie nun doch auf Unterstützung angewiesen.

Die soll vom Berner Label Sophie Records kommen, die von Lunik-Songschreiber Luk Zimmermann und Bonaparte-Mastermind Tobias Jundt betrieben wird. «Wir möchten weiterhin so viel wie möglich selber machen und entscheiden», sagt Schluthess. Es gibt aber Dinge die andere besser können. Dabei geht es vor allem um den Vertrieb, den jetzt auch für das Debütalbum «Sound Service» übernommen hat.

Im November geht Al Pride ins Studio von Luk Zimmermann für das zweite Album, das im Februar 2013 erscheinen soll. «Sechs Songs haben wir schon», sagt Schulthess, «wir sind auf Kurs».

Internet: www.alpridemusic.ch