Baden
Badener Casino-Chef: «Wir sind weltweit einzigartig»

Mit der britischen Soul- und Funk-Band Hot Chocolate und Tenor Andreas Winkler aus dem Opernhaus Zürich wurde im Grand Casino Baden der fulminante Startschuss gegeben für die Einweihung der frisch umgebauten Räumlichkeiten.

Ursula Burgherr
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Grand-Casino-Model Sira Topic posiert im neuen Club Joy
8 Bilder
Bilder der Eröffnung des House of Entertainment im Grand Casino Baden (Dez. 2012)
Besucher betrachten den Imagefilm in der Fulldome-Kuppel
Hot Chocolate 2
Selbst die Spielautomaten im Untergeschoss waren gut besucht.
Im neuen Club Joy wurde nach der Eröffnung die Aftershow-Party gefeiert
Hot Chocolate 4
«Rien ne vas plus» Weiblicher Croupier am Roulettetisch.

Grand-Casino-Model Sira Topic posiert im neuen Club Joy

Als die Gäste eintrudelten, verliessen die Handwerker gerade das Gebäude durch den Hinterausgang. Vom Stress der fünfmonatigen Umbauzeit war der Casino-Crew nichts mehr anzumerken. Im Grand-Jeu-Bereich wurde fleissig gespielt. Die neue grüne Lounge in der Mitte des Raumes bietet jetzt jedoch auch für Nichtspieler Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten; von dort lässt sich der Spielbetrieb in Ruhe und aus Distanz beobachten.

Der grosse Stolz ist aber die Fulldome-Kuppel, die sich mit einem Durchmesser von 10 Metern über die Halle wölbt. CEO Detlef Brose: «Mitten in einem Spielsaal existiert eine solche Installation nicht mal in Las Vegas. Wir sind weltweit einzigartig.»

Ausgeklügelte Lichttechnik

Ebenfalls ins Auge sticht das von der Decke hängende Planetensystem mit einer riesigen Sonne, die dank ausgeklügelter Lichttechnik zum Glühen gebracht wurde, als Andreas Winkler «O Sole Mio» schmetterte. Das Publikum blickte staunend zur leuchtenden Kuppel hinauf, wo sich Baden im Riesenformat präsentierte und es Jetons regnete.

Brose: «Künftig können wir Wüsten- und Unterwasserwelten projizieren. Während des Spielbetriebs planen wir eher ruhige, tonlose 3-D-Animationen oder Farbenspiele mit RGB-Licht.»

Geblendet waren die Besucher auch von Sira Topic, die ihrem Co-Moderator Jörg Kressig im mit Goldpailletten besetzten Minikleid – zumindest optisch – die Show stahl. Die blonde Beauty räkelt sich auf sämtlichen Plakaten für das Grand Casino Baden – welches trotz des Skandals mit den «Delfin»-Plakaten (sie wurden als «sexistisch» beanstandet und zurückgezogen) – in seiner neuen Werbekampagne wieder auf Erotik und Glamour setzt.

Jubel, Tanz - und ein sexy Model

Und dann kam einer der Lieblingsmomente von Brose: Kevin Owen von Dueling Pianos sang den Queen-Hit «Don’t stop me now.» Genau das hat man sich nach der Absage für die Lizenz des Zürcher Casino-Projektes auf die Fahne geschrieben und tritt nun mit dem erweiterten Entertainment- und Kulinarik-Konzept auf. Auch im Automaten-Casino, das jetzt mittels Rolltreppe erreicht wird, gibt es Podeste und Eventzonen. Hot Chocolate waren als Opening Act eine absolute Sensation.

Es wurde getanzt und gejubelt, als die Formation ihre Top- Hits sang, die sie in den 70er- und 80er-Jahren auf der ganzen Welt berühmt machten. Die britischen Chartbreaker legten bereits ihren zweiten Live-Auftritt im Badener Spielbetrieb hin und waren ganz offensichtlich begeistert vom neuen Ambiente.

Sind auch in Zukunft solche Highlights geplant? Beat Lehmann, Leiter Marketing, PR und Media, gab sich geheimnisvoll: «Wir haben verschiedene Highlights in der Planung, aber es ist noch nichts spruchreif.» Künftig soll musikalisch eine möglichst breite Zielgruppe angesprochen werden. Lehmann: «Bei uns kann man spielen, geniessen, konsumieren, tanzen: Mit diesem Konzept ist das Grand Casino für die Zukunft bestens aufgestellt und kann sich auch gegen die Konkurrenz behaupten.»

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