Umgekehrt hatte Wettingen bereits im Jahr 2008 denselben Beitrag für die Projektierung der Erweiterung des Kurtheaters genehmigt. Damit stellt der Einwohnerrat auch einen pauschalen Kostenbeitrag von 5,1 Mio. Franken an den Bau der Eishalle in Aussicht; umgekehrt will Wettingen denselben Beitrag ans Kurtheater beisteuern, wobei in Wettingen dafür eine Volksabstimmung notwendig sein wird.Wer nur von einem Nullsummenspiel rede, vergesse die Signalwirkung dieser beiden Entscheide, fügte Attigernach der Debatte an.

In der Planungsgruppe Baden Regio haben die Vertreter der 20 Gemeinden einem Kostenteiler für die Beteiligung an den beiden regionalen Projekten Kurtheater und Tägerhard zugestimmt. „Dieser Prozess, der damit in dieser Region begonnen hat, ist erstmalig im Kanton", sagte Attiger. Bereits haben zahlreiche Gemeinderäte das Ja zum Kostenteiler gegenüber Baden Regio bestätigt. Darum sei dieses Zeichen wichtig, denn es würde zumindest auf der emotionalen Ebene zusätzlichen Druck auslösen.Ebenso sei das Signal wichtig auch an die Adresse des Kantons.

Kaum kontrovers wurden die Jahresziele 2013 des Stadtrates diskutiert. Dafür tauchten einige Fragen auf beim Verpflichtungskredit für die Evaluation der städtischen Informatik. Nicht zuletzt das auf 2014 kantonal vorgeschriebene neue Rechnungsmodell macht einen zügigen Projektablauf notwendig. Die angenommenen Projektkosten von 750000 Franken wie auch das Terminprogramm sind laut Reto Caprez, Präsident der Finanzkommission als sehr ambitioniert bezeichnet. Vorgesehen ist, die seit 2003 schrittweise eingeführte Individuallösung durch eine Standard-Kernapplikationssystem zu ersetzen. Attiger sieht als zeitkritisches Element einzige die Submission. Auch dieser Vorlage folgte der Einwohnerrat einstimmig.