Wie die Kantonspolizei Aargau am Samstag mitteilte, stürmten die drei Männer am Freitag um 17 Uhr ins Büro des 37-jährigen Serben im Obergeschoss der Shell-Tankstelle an der Bruggerstrasse. Sie bedrohten den Geschäftsmann mit einer Waffe und zwangen ihn, das Bargeld herauszugeben, das er zuvor bei einer Bank abgehoben hatte.

Unter noch ungeklärten Umständen fiel ein Schuss, der den Mann ins Bein traf. Danach flüchteten die Räuber mit mehreren zehntausend Franken Bargeld in unbekannter Richtung. Das Opfer schlug bei der Tankstelle Alarm, worauf ein zufällig privat anwesender Stadtpolizist die Einsatzzentrale der Kantonspolizei verständigte.

Zahlreiche Patrouillen der Kantonspolizei, der Stadtpolizei Baden sowie der Regionalpolizeien Wettingen und Brugg fahndeten sofort intensiv nach den Räubern. Dabei kam auch ein Polizeihund zum Einsatz. Trotzdem blieb die Täterschaft verschwunden.

Nicht lebensbedrohlich verletzt

Der 37-Jährige zog sich Schussverletzungen an beiden Beinen zu. Eine Ambulanz brachte ihn mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Kantonsspital Baden, wo er sich nach wie vor befindet. Die näheren Umstände und die Hintergründe der Tat müssen noch geklärt werden. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Bei der Täterschaft handelt es sich um drei Männer - vermutlich Serben - im Alter von etwa 30 bis 35 Jahren. Einer davon ist mit etwa 190 cm auffällig gross und kräftig, die anderen beiden sind etwa 175 cm gross. Sie waren mit Baseballcaps, schwarzen leichten Jacken und Jeans bekleidet.

Die Kantonspolizei in Baden sucht Augenzeugen, denen die drei Räuber vor oder nach der Tat aufgefallen sind.