Baden
Badener Künstlerin Ruth Maria Obrist arbeitet bald in Genua

Die bildende Künstlerin Ruth Maria Obrist hat von der Stadt Baden ein Atelierstipendium erhalten. Sie darf im Winter für drei Monate in Genua wohnen und an ihrer Kunst arbeiten.

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Ruth Maria Obrist hat ein Atelierstipendium erhalten.

Ruth Maria Obrist hat ein Atelierstipendium erhalten.

Ruth Maria Obrist darf von Dezember 2013 bis Februar 2014 in einer Atelierwohnung in Genua wohnen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Die Miete der Wohnung muss sie nicht selbst bezahlen, pro Monat erhält sie zusätzlich 2000 Franken.

Ruth Maria Obrist ist bildende Künstlerin und hat von der Kulturförderung der Stadt Baden ein Atelierstipendium erhalten.

Für das Stipendium bewarben sich vier Kunstschaffende aus der Region. Bedingung war, dass sie mit der Stadt Baden oder der Region seit mehreren Jahren verbunden sind und dass ihre kulturelle Tätigkeit in der Region deutlich spürbar ist.

Teile der Bewerbung waren unter anderem ein kurzer Lebenslauf, eine Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit und eine Skizze des geplanten Projekts in den drei Monaten im Atelier.

Verschiedenste Materialien verwendet

Aus den Bewerbern wählte die Kulturkommission Obrist aus. «Die hohe Qualität ihrer Arbeiten vermochte die Kulturkommission zu überzeugen», schreibt sie in einer Mitteilung. Obrist verwendet für ihre Arbeiten verschiedenste Materialien und kreiert damit Objekte, Reliefs und Bilder.

Die Stadt Baden vergab erstmals ein solches Stipendium. Ermöglicht wird diese Art der Kulturförderung durch die seit Anfang 2012 bestehende Mitgliedschaft Badens in der Städtekonferenz Kultur (SKK).

Die angeschlossenen Städte könne zirka alle zwei Jahre ein Atelierstipendium in Genua ausschreiben.

Zwei Kunstschaffende aus verschiedenen Mitglieder-Städten wohnen und arbeiten jeweils gleichzeitig in der Atelierwohnung in der Nähe des Bahnhofs Brignole, in diesem Jahr ist es neben Obrist ein Künstler aus Genf. Die Mietkosten übernimmt die SKK.