Dättwil

«Badener Sportattraktion» eröffnet: Skatepark ist um 550 Quadratmeter Pumptrack reicher

Der neue Pumptrack unter der Autobahnbrücke in Dättwil

Der neue Pumptrack unter der Autobahnbrücke in Dättwil:

Auf der Rollsportanlage in Baden-Dättwil fand am Donnerstag die feierliche Eröffnung des neuen Pumptracks unter der Autobahnbrücke statt.

Trotz des bewölkten Wetters fanden sich am Donnerstagnachmittag Sponsoren, Beteiligte und Pumptrack-Enthusiasten unter der Autobahnbrücke in Dättwil ein, um der offiziellen Eröffnung des neuen Pumptracks beizuwohnen. «Ein super Standort für die neue Badener Sportattraktion», sagte Philippe Ramseier, zuständiger Stadtrat. Schon seit 2004 gibt es die Rollsportanlage unter der Brücke. Nun wurde der Skatepark mit einem 550 Quadratmeter grossen Pumptrack erweitert.

Unter dem Motto «Ein Pumptrack für Baden!» wurde durch die Stadt Baden, Abteilung Immobilien, die Erweiterung der intensiv genutzten Sportanlage initiiert. Am 18. Dezember 2019 fand vor Ort eine erste Orientierung zur Projektidee und den Möglichkeiten des Sponsorings statt. Nicht einmal ein Jahr dauerte die Umsetzung des Projekts. «Es ist ein Angebot an der frischen Luft, wo sich Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene in ungezwungenem Rahmen treffen und austoben können», so Philippe Ramseier.

Wellen und Kurven für allerlei Zweiräder

Der Pumptrack kann mit allen möglichen Zweiradtypen befahren werden: Zum Beispiel mit Mountainbike, BMX, Kick- oder Skateboard. Der Pumptrack selbst ist ein geschlossener Rundkurs mit vielen Wellen und erhöhten Kurven auf einer Ebene. «Track» steht für die Bahn, mit «pump» wird die Tatsache angedeutet, dass, ohne zu pedalen, beschleunigt wird. Die Steigerung der Geschwindigkeit wird durch Be- und Entlasten von Vorder- respektive Hinterrad erreicht – oder anders gesagt: Mit «pumpen».

Umgeben von Sponsoren durchtrennte Philippe Ramseier das mit den Badener Stadtfarben versehene Band. Daraufhin fuhr eine Dättwiler Schulklasse den Pumptrack zum ersten Mal ein. Auch Philippe Ramseier liess es sich nicht nehmen, selbst ein paar Runden zu drehen. «Als ehemaliger Mountainbiker musste ich das unbedingt ausprobieren.»

Manfred Schätti, Leiter Immobilien der Stadt Baden, war ebenso in guter Stimmung: «Die ursprüngliche Idee kam aus unserer Abteilung, aber ohne den Einsatz von Stadtrat Philippe Ramseier wäre das Projekt nicht zu Stande gekommen. Wir sind zuversichtlich, dass für jeden etwas dabei ist, ob man nun mit dem Velo, dem BMX, dem Skateboard oder dem Scooter unterwegs ist.»

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