«Projektschau Limmattal»

Badens Beitrag zum Limmattal – noch immer können Projekte eingereicht werden

Nur fürs Bild draussen: Der Stadtrat bei der Eröffnung der Stadtstele (hinten). Links: Peter Wolf von den «Regionalen 2025».San

Nur fürs Bild draussen: Der Stadtrat bei der Eröffnung der Stadtstele (hinten). Links: Peter Wolf von den «Regionalen 2025».San

Neu wird mit einem Plakat vor dem Stadthaus in Baden auf die «Projektschau Limmattal» hingewiesen.

Fast der ganze Badener Stadtrat war gestern anwesend, um eine Stele «einzuweihen», wie es Stadtammann Markus Schneider (CVP) nannte. An dieser sind augenfällige Tafeln befestigt, die die Menschen, die beim Stadthaus vorbeikommen, auf die Projektschau Limmattal der «Regionalen 2025» aufmerksam machen sollen.

Bisher habe die Öffentlichkeit von deren kantonsübergreifenden Aktivitäten nur wenig mitbekommen, war von Anwesenden zu vernehmen. Die «Regionalen 2025» haben das Ziel, mit innovativen Projekten das Limmattal aufzuwerten. Aktuell sind es 21 Projekte, die bis 2025 umgesetzt werden sollten. Diese werden nun an der Zwischenschau einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. «Im 3-Jahres-Rhythmus, 2019 und 2022, möchten wir zeigen, wo wir mit den Projekten stehen», erklärte Peter Wolf, Geschäftsleiter der «Regionalen 2025», gestern im Stadthaus.

Auftakt zu dieser ersten Zwischenschau war vor kurzem eine Velotour durch das Limmattal, an der die Politprominenz aus den Kantonen Zürich und Aargau von Wettingen bis nach Schlieren in die Pedale trat, um an diversen Projektorten Halt zu machen. Von Wetterglück können die Organisatoren bisher nicht sprechen: «Der Regen verfolgt uns», sagte Wolf. «Wir wurden auf der Velotour geduscht.» Auch gestern regnete es – durchgehend.

Und so versammelten sich die Mitglieder des Stadtrats (es fehlte Matthias Gotter) und die Verantwortlichen der Projektschau nicht wie geplant draussen neben der Stele, sondern drinnen, um auf die Projekte in Baden im Kleinen und die «Regionalen 2025» im Grossen aufmerksam zu machen.

Projekte im Bäderquartier

Hinter den Regionalen steckt der Verein «Regionale Projektschau Limmattal», der 2015 gegründet wurde, um die Entwicklung des Limmattals zu fördern. 15 Limmattaler Gemeinden und Städte aus dem Aargau und Zürich sind im Vorstand vertreten, darunter auch Baden. Aus diesen Gemeinden wurden Projekte aus unterschiedlichsten Bereichen eingereicht. Am Ende entschied der Verein, welche der Projekte aufgenommen, gefördert und teilweise auch finanziert werden.

Noch immer können Projekte eingereicht werden. Neu hinzugekommen ist das «Bildungsnetzwerk Baden», das sich für Bildung im Grossraum Baden einsetzt. Die anderen Badener Projekte sind im Bäderquartier angesiedelt. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist der «Heisse Brunnen» des Vereins «Bagni Popolari», auch wenn das Projekt bisher wohl eher nicht als Teil der «Regionalen 2025» wahrgenommen wurde. Das soll ebenfalls eine Stele ändern, die vor kurzem beim heissen Brunnen aufgestellt wurde.

Solche Stelen sind nun bei allen Projekten zu finden und – wie in Baden – auch bei den anderen Mitgliedsgemeinden vor deren Rat- und Stadthäusern, so Peter Wolf. Die Hoffnung: Dass die Arbeit der «Regionalen 2025» endlich auch eine breitere Öffentlichkeit erreicht.

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