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Badens Stadtamman will GC-Aufnahme prüfen

Nach Aarau und Emmen ziehen die Grasshoppers nun auch einen Umzug nach Baden in Betracht. Stadtammann Stephan Attiger will das Anliegen zumindest genauer prüfen. Nächste Saison wird GC aber nicht in Baden spielen können.

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GC nicht abgeneigt: Badens Stadtammann Stephan Attiger

GC nicht abgeneigt: Badens Stadtammann Stephan Attiger

«Wir müssen das Anliegen sicher prüfen», sagt Attiger zu «az». Im Klartext geht es um bauliche Massnahmen, die im Esp vorgenommen werden müssten, damit das Stadion Super League tauglich wird und GC darin spielen könnte. Tony Stalder, Leiter Liegenschaften der Stadt Baden, bezifferte die Investition gegenüber der «az Aargauer Zeitung» auf 1,4 Millionen Franken.
Genau prüfen müsse man auch die Sicherheitssituation, so Attiger. Das Stadion Esp liegt verkehrstechnisch nicht sehr günstig, zumindest für jene Fans, die mit der Bahn anreisen. Attiger will auf jeden Fall verhindern, dass aggressive GC-Fans auf dem Weg zum und vom Stadion randalieren. Ein Ausweg könnte sein, dass die GC-Fans via Bahnhof Heitersberg mit Bussen ins Stadion gelangen, so Attinger.
Auch wenn der Badener Stadtammann fürs Anliegen von GC offene Ohren hat: Die nächste Saison werden die Zürcher sicher nicht in Baden spielen. Im Stadion wird nämlich ein Kunstrasen eingelegt. Das zwingt auch den FC Baden in ein anderes Stadion auszuweichen.

Im Gespräch steht beim FC Baden das Stadion Altenburg in Wettingen. (rsn)

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