Wohlenschwil

Bald gibts mehr Schatten für die Kinder

Ab Mitte Juli ist der Kinderspielplatz «Traumschiff» wieder offen.  zVg

Ab Mitte Juli ist der Kinderspielplatz «Traumschiff» wieder offen. zVg

Der Spielplatz «Traumschiff» wird zurzeit ausgebaut. Mit einer Holzpergola sollen den Kindern mehr Schattenplätze zur Verfügung stehen.

Schon bald dürfen sich auch die Kleinsten aus der Gemeinde Wohlenschwil über ein vielfältiges Spielplatzangebot freuen. Momentan befindet sich der Kinderspielplatz «Traumschiff» im Sandloch, Büblikon, im Umbau. Bis Mitte Juli wird das «Traumschiff» deshalb geschlossen sein. Unter dem Motto «Mehr Spielmöglichkeiten für Kleinkinder» hat das Ehepaar Eveline und Esteban Martin Gonzales mit Hilfe von engagierten Eltern ein Ausbauprojekt begonnen.

Neue Spiele mit Wasser

«Der Schwerpunkt des Ausbaus war, neben den Spielmöglichkeiten für Kleinkinder, eine bessere Beschattung», sagt Eveline Martin zu ihrem Projekt. Deshalb wird bald schon eine Holzpergola über dem massiven Holztisch im Sommer Schatten spenden. Diese soll letztlich von Klettpflanzen überwachsen sein. Und es darf natürlich nicht an einer traditionellen Balkenwippe aus Robinienholz fehlen. «Das aufwändigste Projekt ist eine Rutsche am Hang, die wir für Kinder von zwei bis drei Jahren zugänglich machen wollen», erzählt Eveline Martin. Dafür will das Ehepaar eine Naturtreppe aus Rundholz bauen. «So gelangen auch die Kleinsten sicher zur Rutsche hoch.»

Die Gemeinde hat den Spielplatz neu mit einem Wasseranschluss versorgt. Mit einer Schwengelpumpe und einer langen Holzrinne entstehen damit für die Kinder neue Spiele mit dem Wasser. Auf einem Kreisplatz wird eine natürliche Hütte aus Weiden entstehen. Diese müssen aber immer wieder neu gesteckt werden, damit die Hütte bestehen bleibt. Dabei setzt das Ehepaar auf die Mithilfe der Eltern. «Es sollen sich alle, die den Spielplatz nutzen für dessen Unterhalt verantwortlich fühlen», sagt Eveline Martin.

20'000 Franken Umbaukosten

Die Eltern werden sich auch um den neuen Sandkasten, den einige Benutzer sich gewünscht haben, kümmern müssen. Dieser muss nämlich abends zugedeckt werden, damit ihn Katzen nicht verunreinigen.

Finanziert wird der ganze Ausbau mit dem Gewinn aus den regelmässigen Racletteessen. «Das letzte Essen hat uns rund 7500 Franken beschert», freut sich das Ehepaar Martin Gonzales. Die beiden rechnen mit Umbaukosten von rund 20000 Franken. «Wir setzen bei unserer Berechnung immer auf die Grosszügigkeit einiger Unternehmen und Privatpersonen», sagt Eveline Martin.

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