bandXaargau

«bandXaargau»: Der Nachwuchs rockte das Badener Nordportal

Sechs Bands präsentierten sich in der dritten Runde von «bandXaargau» dem Publikum im Nordportal in Baden. Als Opener des Abends stand die Schülerband high/low city auf dem Programm.

Im blauen Licht thront das «bandXaargau»-Logo über der Bühne im Nordportal. Als Opener des Abends stand die Schülerband high/low city auf dem Programm. Selbstsicher und ohne ein Zeichen von Lampenfieber präsentieren die sieben Nachwuchskünstler frisch von der Leber weg ihre Songs.

Mehrstimmiger Gesang trifft auf funkige Gitarren und lassen die zahlreichen Eltern im Publikum jubeln. Insgesamt werden an diesem Abend sechs Bands für jeweils 20 Minuten um die Gunst der Jury und einen Einzug ins Finale des «bandXaargau» buhlen. Noch hat es viel Platz vor der Bühne, als mit bleech die zweite Schülerband ansteht, welche es trotz offensichtlicher Nervosität krachen lässt.

Dinner 4/5 die Überraschung

Fünf junge Herren in schwarzen Hemden und roten Krawatten und eine junge Dame mit überragender Stimme: Das sind Dinner 4/5. Ihr Auftritt wirkt professionell – vor allem wenn man bedenkt, dass sie erst seit einem Jahr zusammen musizieren.

Die Bläserfraktion überrascht mit kreativen Einlagen und wird ergänzt durch virtuose Orgelpassagen. Die gefühlvolle Stimme von Dominique Williams fügt sich perfekt in die jazzig-funkigen Melodien ein und widerspiegelt die Leidenschaft, mit welcher die Nachwuchskünstler an die Sache herangehen. Eines vorweg: musikalisch waren Dinner 4/5 die überzeugendste Band des Abends.

Nach einer längeren Umbaupause machen sich The Lyrics of Heaven bereit. Ihre Musik lässt sich am ehesten als Pop-Punk beschreiben. Die Melodien sind simpel gestrickt, emotionsgeladener Gesang trifft auf punkige Gitarrenläufe und ein treibendes Schlagzeug. Gerade den weiblichen Fans scheint diese Mischung sehr zu gefallen.

Wie Placebo-Sänger

Abgefahrene Synthie-Klänge hallen durchs Nordportal, als Last Sorrow die Stage betreten. Ihr kreativer Indie-Rock zeichnet sich in erster Linie durch die Stimme des Sängers Sam Marti aus, der über weite Strecken an Placebo-Frontmann Brian Molko erinnert.

Das Publikum hat sich bereits gelichtet, als Breaking Far die Bühne betreten. Harte Gitarrenriffs treffen auf Screams. Dabei setzt die Truppe voll auf Humor, denn ihre Songs sind zum grössten Teil Coverversionen von Charthits wie Britney Spears «Baby one more Time». Dass dabei Töne daneben gehen, scheint die Fans nicht zu interessieren. Spass an der Musik steht an erster Stelle.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1