Baden
Bar Oberdeck ist der höchste Punkt des Stadtfestes

Erstmals gehört die Schlossruine Stein zum Festgelände. Die Bar Oberdeck auf der Ruine steht und fällt aber mit dem Wetter. Darum übernimmt das Stadtfest-OK auch einen Teil der Kosten.

Din Badara Ndiaye
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Das Organisationskomitee: V.l. Bernhard Bösch, Helen Weik Ulrich, Gerda Leimgruber, Flurin Isler, Jürg Caflisch, Ursula Willi, Corinne Rüfenacht, Stefan Ulrich und Mathias Schickel.ALEX SPICHALE

Das Organisationskomitee: V.l. Bernhard Bösch, Helen Weik Ulrich, Gerda Leimgruber, Flurin Isler, Jürg Caflisch, Ursula Willi, Corinne Rüfenacht, Stefan Ulrich und Mathias Schickel.ALEX SPICHALE

Grillköstlichkeiten und musikalische Klänge über den Dächern Badens geniessen: Das ist im Restaurant und in der Bar vom Oberdeck auf der Schlossruine Stein möglich. Künstler wie Heidi Happy sorgen für Unterhaltung. «Es ist ein völliger Blindflug», sagt OK-Mitglied Stefan Ulrich. Denn die Schlossruine Stein gehöre zum allerersten Mal zum Festgelände. «Höher gelegen kann man am Stadtfest nicht feiern. Daher der Name Oberdeck», fügt er an.

Chriesi-Areal war bereits besetzt

Zunächst wollte sich der Quartierverein das Chriesi-Areal als Standort sichern. Jedoch war dies bereits von «Little Wettige» besetzt. So sahen sie sich nach neuem Boden um. Der Kirchplatz wäre eine Alternative gewesen. «Damit waren wir aber nicht sehr glücklich.» Ein gewöhnlicher Standort wäre keine besondere Herausforderung gewesen. Und dann kam das Angebot: «Das Stadtfest-OK hat uns angefragt, ob wir auf der Burgruine Stein etwas machen wollen», sagt Ulrich und fügt an «Wir waren fasziniert von diesem schönen Platz.» So entschied man sich, seine Zelte vom 17. bis 26. Augst dort oben aufzuschlagen.

Von der Schlossruine sehe man direkt auf den Martinsberg. Das sei der direkte Bezug zum Quartier. Auf der anderen Seite der Plattform kann man seinen Blick über das Limmattal und Wettingen schweifen lassen.

Anspruchsvoller Standort

Die schöne Aussicht hat auch ihre Tücken. Der Standort ist anspruchsvoll. So hat der Quartierverein mit dem Stadtfest-OK einen Deal ausgehandelt: Es übernimmt einen Teil der Kosten für das Oberdeck. «Wir sind an einem riskanten Ort. Wenn es stürmt, gehen wir unter», sagt Ulrich und fügt an «Es ist Aufgabe des Stadtfest-OKs, dass sich aus Sicherheitsgründen nicht zu viele Personen gleichzeitig auf der Plattform befinden.» An engen Stellen wie beim Aufstieg oder auf der Plattform könne in Notfallsituationen sehr schnell Panik ausbrechen.

Nicht zuletzt spielt das Wetter eine wichtige Rolle, denn auf dem Oberdeck gibt es kein Dach. «Daher steht und fällt unser Projekt mit dem Wetter», sagt OK-Mitglied Bernhard Bösch. Er freut sich vor allem auf den sozialen Aspekt des Projektes. «Auf dem Oberdeck begegnet man neuen Leuten und alten Bekannten», fügt Bösch an.

Das Oberdeck sucht noch Helfer: Anmeldung und weitere Informationen zum Programm unter www.qvmartinsberg.ch/stadtfest2012

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