Hotellerie
Bauboom: Gleich zwei neue Hotels für die Region Baden

Heute wird das Aparthotel in Dättwil offiziell eröffnet, in Neuenhof wird ein «Ibis» gebaut.

Pirmin Kramer
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Bei der Autobahnausfahrt Neuenhof entsteht das «Ibis Red Baden-Neuenhof».

Bei der Autobahnausfahrt Neuenhof entsteht das «Ibis Red Baden-Neuenhof».

Sandra Adrizzone

Badens Hotellerie boomt: 2016 übernachteten so viele Menschen in der Stadt wie zuletzt anfangs der 1990er-Jahre. Vor allem Businessgäste sind für den Zuwachs verantwortlich. Investoren sind überzeugt: Es besteht in der Region Baden weiteres Potenzial.

Bei der Autobahnausfahrt Neuenhof haben vor einigen Wochen die Bauarbeiten für ein neues 2-Sterne-Hotel begonnen. Es wird «Ibis Red Baden-Neuenhof» heissen und rund 100 Zimmer haben. Baukosten: 16,5 Mio. Franken. «Wir sind sehr glücklich, dass es jetzt vorwärtsgeht. Die Eröffnung ist für März 2018 geplant», teilt die Investorin Alena Hotel AG mit. «Es wird sicher kein Ferienhotel werden, wir rechnen vor allem mit Business-Gästen, Individual-Reisenden und Gruppen.» Eine Übernachtung wird ungefähr zwischen 90 und 110 Franken kosten.

Das Ibis könnte zu einem direkten Konkurrenten für das 3+-Sterne-Aparthotel beim Baregg werden, wo ein Zimmer ab etwas mehr als 100 Franken erschwinglich ist. Heute Freitag wird der 15-Millionen-Franken-Bau mit einer Eröffnungsparty offiziell eingeweiht. Übernachten kann man in einem Hotel-Teil bereits seit Anfang Januar; das Haus B öffnete vor rund einem Monat. Bisher wurden im Aparthotel, das aus 98 Business- und 12 Attikazimmern besteht, rund 2000 Übernachtungen gezählt. «Das sind nicht ganz so viele wie erhofft, aber wir sind zuversichtlich, dass wir mittelfristig unsere Ziele erreichen werden», sagt Geschäftsführer Florian Stöter-Tillmann. 23 000 Gäste jährlich sollen in Dättwil übernachten. Auch hier setzt man vor allem auf Businessgäste. «Aber nicht nur auf solche mit Anzug und Krawatte. In den letzten Wochen beispielsweise haben wir viele Handwerker beherbergt, die für mehrere Tage in der Region waren.» Die Gäste stammen vor allem aus dem nahen Ausland: Jeder vierte stammt aus Deutschland, auch Österreicher sind oft hier, Franzosen seltener.