Vor einigen Monaten durften die Schüler der Primarschule Hasel ihre Wünsche für den entstehenden Neubau und die Sanierung des alten Schulhauses zeichnen. Die grosse Mehrheit wünschte sich dabei Rutschbahnen, die von den Schulzimmern auf das Pausenareal führen.

«Wir konnten viele Ideen verwirklichen, eine Rutschbahn ist aber nicht umsetzbar», sagte Schulleiterin Bettina Stade am gestrigen Spatenstich. Gemeinsam mit der Baukommission Hasel um Gemeinderat Markus Mötteli, den Architekten Hertig und Nötzli aus Aarau und Vertretern des Generalunternehmers Implenia markierte sie den Beginn der zweijährigen Bautätigkeit.

«Bis zu den Sommerferien 2015 soll das neue Schulgebäude mit zwölf Schulzimmern stehen», erklärte Gemeinderat Mötteli. Anschliessend müsse die gesamte Schule umziehen, damit die zwölf Schulräume im Altbau saniert werden können. Mötteli sagte: «Zu Beginn des Schuljahres 2016/17 werden wir alle Arbeiten beendet haben.»

Die Schulanlage wird in Richtung Norden durch einen dreistöckigen Ergänzungsbau erweitert. Dieser schliesst direkt am Altbau an, mit direkten Verbindungen auf allen Stöcken. Der Eingangsbereich wird in ein lichtdurchflutetes Foyer umgestaltet. Weiter entstehen zwei neue Kindergärten, die im Altbau untergebracht werden, und eine neue Turnhalle.

Mit Weitblick auf das Wachstum

Wird das 2016 fertiggestellte Schulhaus Hasel den langfristigen Wachstumsplänen Spreitenbachs genügen? «Für diese Primarschule reichen die Kapazitäten aus», versichert Markus Mötteli. «Im Westen können wir kaum mehr wachsen. Unweit von hier beginnt bereits Killwangen.»

Dort verfüge man über eine eigene Primarschule. Mötteli ergänzt: «Um dem Wachstum Rechnung zu tragen, müssen wir jedoch im Zentrum und Osten der Gemeinde weiteren Schulraum planen.» Wo genau dieser entstehen soll, werden wir noch abklären. «Mit der Umstellung auf das neue Schulsystem mit 6/3 müssen insbesondere die Primarschulen ausgebaut werden», sagt Markus Mötteli.