Ständeratswahl

Beat Flach: «Ich muss abnehmen und mehr Sport treiben»

GLP-Ständeratskandidat Beat Flach.

GLP-Ständeratskandidat Beat Flach.

Heute steht GLP-Kandidat Beat Flach dem «Badener Tagblatt» Red und Antwort. Alle Kandidaten haben die Fragen übrigens beantwortet, ehe die ersten abgedruckt wurden. Lesen Sie am Montag die Antworten von SVP-Kandidat Hansjörg Knecht.

1. Wann haben Sie das letzte Mal geweint und weshalb?

Letzte Woche, als mein Vater gestorben ist. Ich vermisse ihn.

2. Was macht Baden besser als Aarau und umgekehrt?

Als einer, der beide Städte gern besucht, finde ich in beiden viel Sympathisches. Beide Städte könnten aber mehr für den Langsamverkehr und die Fussgänger tun.

3. Welches ist der Held ihrer Kindheit?

Winnetou. Hugh, ich habe gesprochen!

4. Haben Sie schon einmal im Stadtcasino Baden gespielt?

Nein, ich habe Glück in der Liebe und darum kein Glück im Spiel.

5. Was haben Sie für einen Tick?

Ich habe im Büro eine alte asiatische Glocke, die böse Gedanken vertreiben soll. Manchmal schnippe ich mit dem Finger dagegen.

6. Welches ist der schönste Ort im Zurzibiet?

Bad Zurzach.

7. Sie können einen Tag mit einem Weltstar verbringen. Wen würden Sie auswählen, was würden sie tun?

Mark Zuckerberg. Und ich würde mit ihm erörtern, wie die man die 1,5 Mia. Facebooknutzer auf der Welt für die Stärkung der internationalen Solidarität bei Krisen und Notlagen auf der Welt gewinnen könnte, statt sie bloss «gefällt mir» drücken zu lassen.

8. Wenn Sie Badener Stadtammann mit diktatorischen Kompetenzen wären: Was würden Sie als Erstes tun?

Sofort die Demokratie einführen! Niemand sollte diktatorische Kompetenzen haben; weder in Baden, noch sonst wo auf der Welt.

9. Sie erhalten einen Gutschein für eine Schönheits-OP. Wo würden Sie ansetzen?

Nirgends. Erstens gefall ich mir, so wie ich bin und zweitens finde ich Schönheits-OPs total daneben. Überhaupt scheint mir der herrschende Schönheitswahn bedenklich.

10. Sollte Baden mit umliegenden Gemeinden zu einer grossen Regionalstadt fusionieren?

Ja, die Region ist ja schon heute ein gemeinsamer «funktionaler Raum», der über politische Gemeindegrenzen hinweg besteht und durch ein kompliziertes Netz von viel zu vielen unterschiedlichsten Verträgen geprägt ist. Eine Regionalstadt würde Planung und Verwaltung erleichtern. Aber letztlich ist es ein demokratischer Entscheid, der betroffenen Gemeinden.

11. Haben Sie Geld gespendet für die Flüchtlinge (und falls ja, wie viel)?

Ja, wie viel sag ich nicht.

12. Wann haben Sie zuletzt gelogen?

Oben, bei Frage 9: Ich empfinde mich nämlich als zu schwer und muss abnehmen und mehr Sport treiben (aber natürlich ohne OP). Danke für die Fragen.

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