«Wir sind sicher schon zum vierten Mal dabei, und es ist jedes Mal ein Super-Erlebnis für die ganze Familie», sagt Angelika Welti, die mit ihren Kindern am Plausch-Orientierungslauf teilgenommen hat. Sie werde auch in Zukunft sicher wieder teilnehmen.

Neben dem Weltcup-Final und dem regulären Orientierungslaufen (OL) für jedermann, bei dem am Samstag rund 1300 Läufer in 48 Kategorien teilgenommen haben, war es auch für Kinder und Familien möglich, am Wettbewerb mitzumachen.

Dazu boten sich beim Schulhaus Tannegg verschiedenste Möglichkeiten: Zum Einen gab es einen Kinder-OL, zum Andern waren auch die Eltern beim Familien-OL gefordert. Trotz schlechtem Wetter haben einige Familien mit ihren Kindern den Weg nach Baden gefunden und das vielseitige Angebot genutzt. Der Andrang sei laut einer Mitarbeiterin der Anmeldungsstelle gegenüber der vergangenen paar Jahren jedoch in Grenzen gehalten.

Abenteuerlust der Kinder wecken

Der Schulhaus-OL wurde vom OL-Klub Cordoba organisiert. Er bot Kindern drei verschiedene Möglichkeiten, am OL teilzunehmen. «Mir ist das Abholen und damit das Heranführen der Kinder an diesen schönen Sport sehr wichtig», sagt Fredi Bill, Organisator des Schulhaus-OLs und selber Lehrer. Es gehe darum, den Nachwuchs mit einfachen Mitteln und Abenteuerlust für den OL zu begeistern.

Mit den folgenden drei Möglichkeiten versuchte man, dieses Ziel zu erreichen: Für die ganz Kleinen gab es einem Schnur-OL. Sie konnten die an einer Schnur entlang verteilten Posten auf einfache Weise finden und mussten jeweils beim richtigen Tier einen Stempel machen.

Die zweite Möglichkeit bot ein OL ohne Karte, bei dem die Kinder auf gut Glück auf einem Spielplatz vier Posten finden mussten. Dank Zeit-Badges konnten sie danach – wie bei einem richtigen OL – ihre Zeit inklusive Zwischenzeiten von Posten zu Posten ermitteln. Die schon etwas fortgeschrittenen Läufer durften mit einer Karte an den Start gehen. Die Posten befanden sich alle auf dem Schulhausgelände. Sie waren daher schnell erreichbar und nicht allzu schwierig zu finden.

Optimale Mobilität näherbringen

Das partnerschaftliche Programm Badenmobil hat auch die diesjährigen Orientierungsläufe dazu genutzt, die Leute für verschiedene Formen der Mobilität zu sensibilisieren. Dies fand mittlerweile zum fünften Mal im Rahmen eines nationalen OL statt.

Es wurde ein abwechslungsreicher OL mit acht Posten und vielen Erlebnissen für die Familie auf die Beine gestellt. Es gehe bei Badenmobil darum, den Leuten die optimale Mobilität näher zu bringen. «Deshalb zeigen wir an jedem Posten verschieden Formen von Mobilität auf und möchten die Leute dafür sensibilisieren», sagt Sonja Kaspar, Leiterin des Verkaufs von Badenmobil.

Spiel und Spass stehe aber im Vordergrund. Und so war es auch. Obwohl dieses Jahr nur etwa sieben Familien das Angebot genutzt haben – in früheren Jahren waren es stets zwanzig bis dreissig – sah man ihnen an, dass sie Spass hatten.