Initiiert wurden die personalisierten Adressen von den Einwohnerräten Sander Malien (GLP), Sarah Wiederkehr (CVP) und Stefanie Heimgartner (SVP). Im Oktober 2015 gelangten die drei mit dem Anliegen «Bürgern soll der Zugang zu den Einwohnerräten erleichtert werden» an den Stadtrat. Nachdem dieser im März Grünes Licht gab, sind die Adressen jetzt eingeführt worden.

Technisch einfach und kostengünstig

Gesendete Mails werden über die hinterlegte private Mail-Adresse dem betreffenden Einwohnerrat weitergeleitet. Die Antwort erfolgt allerdings von der privaten Mailadresse aus und nicht mehr über die standardisierte Adresse. Laut Stadtrat sei diese Lösung für die Informatikabteilung technisch einfach zu handhaben und damit auch kostengünstiger. Das Einrichten der Weiterleitung erfordere einen einmaligen Aufwand mit Kosten von rund 1000 Franken.

Bei der – von den drei Einwohnerräten bevorzugten – Variante E-Mail-Konto hätte jeder Einwohnerrat für die städtische Mail-Adresse ein eigenes Konto erhalten. Dieser Mehraufwand und die zusätzlichen Lizenzen würden Investitionskosten von 37 000 Franken verursachen. Dazu wären jährliche Betriebskosten von 7300 Franken gekommen, die bei der momentan hohen Fluktuation im Rat noch höher liegen würden.

Nach den Einwohnerräten werden auch die Mailadressen in der Stadtverwaltung etappenweise von @baden.ag.ch auf die Adresse @baden.ch umgestellt (die az berichtete). (mru)