Die Aargauer Kantonspolizei hat bei der Geschwindigkeitskontrolle mit dem Lasermessgerät gleich fünf Autofahrer gestoppt, welche mit 121 bis 143 km/h unterwegs waren. Der grösste Temposünder war also 63 km/h zu schnell unterwegs. Das teilt sie am Donnerstagmorgen mit.

Die Lenker wurden an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Zudem nahm die Polizei ihnen den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab, das über einen Ausweisentzug entscheiden wird. Wegen Verdachts auf Drogeneinfluss musste einer der Schnellfahrer eine Blut- und Urinprobe abgeben. 

Ausserdem hat die Kantonspolizei acht weitere Autofahrer mit Geschwindigkeiten zwischen 114 und 118 km/h geblitzt. Auch diese Temposünder wurden verzeigt. Sie durften zwar weiterfahren, allerdings droht ihnen der Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt. 

Die Geschwindigkeitskontrolle mit dem Lasermessgerät hat die Aargauer Kantonspolizei am Mittwochnachmittag und -abend durchgeführt. Die Messungen nahmen die Beamten auf der Furttalstrasse zwischen Würenlos und Otelfingen sowie auf der Badenerstrasse zwischen Bellikon und Remetschwil vor. Auf beiden Hauptstrassen gilt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. 

Die Kantonspolizei fokussiert sich bei ihren Kontrollen mit dem Lasermessgerät ausschliesslich auf Lenker, deren Geschwindigkeitsüberschreitung einer groben Verkehrsdelikt mit den Führerausweisentzug zur Folge hat. Sie kündigt weitere Kontrollen an. (pz)