Obersiggenthal

Bluttat in Nussbaumen: Der mutmassliche Messerstecher sitzt nun in Untersuchungshaft

Ein Mitarbeiter der Spurensicherung auf dem Balkon, wo der Beschuldigte festgenommen wurde

Ein Mitarbeiter der Spurensicherung auf dem Balkon, wo der Beschuldigte festgenommen wurde

Der 27-jährige Schweizer, der am Samstag eine 53-jährige Frau niedergestochen haben soll, kommt vorläufig nicht auf freien Fuss. Das hat ein Gericht entschieden.

Die Staatsanwaltschaft Baden beantragte am Sonntag in Fall der Bluttat von Nussbaumen eine dreimonatige Untersuchungshaft für den 27-jährigen Beschuldigten. Nun hat das Zwangsmassnahmengericht den Antrag gutgeheissen und die Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten angeordnet. Das bestätigt Sprecherin Fiona Strebel der Aargauer Zeitung. Vor Ende der Untersuchungshaft kann die Staatsanwaltschaft jeweils die Verlängerung beantragen.

Der 27-jährige Schweizer aus dem Kanton Zürich hatte am Samstag seine 51-jährige Mutter besucht. Bei einem lauten Streit soll er eine andere Frau niedergestochen haben. Die Polizei verhaftete ihn vorläufig. Der Polizeieinsatz sorgte in Nussbaumen, einem Ortsteil der Gemeinde Obersiggenthal, für grosses Aufsehen.

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Die Staatsanwaltschaft Baden hat gegen den Beschuldigten ein Verfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung eröffnet. Bei einer Verurteilung für dieses Delikt droht ihm eine Freiheitsstrafe von 5 bis 20 Jahren. 

Das Opfer, eine 53-jährige Frau, ist ausser Lebensgefahr. Hintergrund und Ablauf der Tat seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen, heisst es bei der Staatsanwaltschaft. (pz)

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