Würenlingen
Brandalarm im Atommüll-Zwischenlager in Würenlingen

Am Montagmorgen kam es im Zwischenlager in Würenlingen zu einer stärkeren Rauchentwicklung. Ein Ventilator hatte sich überhitzt. Die Feuerwehr und der Notfallstab wurden aufgeboten. Seit 9.30 Uhr läuft der Betrieb wieder normal.

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Transport- und Lagerbehälter im Zwischenlager Würenlingen (Symbolbild)

Transport- und Lagerbehälter im Zwischenlager Würenlingen (Symbolbild)

Keystone

Im Zwischenlager für Atomabfälle in Würenlingen hat am Montagmorgen kurz nach 4 Uhr ein defekter Motor in einem Nebengebäude zur Heissen Zelle ein Brandalarm ausgelöst. Die Feuerwehr und der Notfallstab der Zwilag wurden aufgeboten. Seit 9.30 Uhr läuft der Betrieb wieder normal.

Das Lager an einem Ventilator des Proben-Entnahmesystems der Heissen Zelle hatte sich überhitzt, worauf das verdampfende Öl eine stärkere Rauchentwicklung verursachte, wie die Zwilag AG am Montag mitteilte.

Nachdem die Feuerwehr die betroffenen Räume entlüftet hatte, konnte der ordentliche Betrieb um 9.30 Uhr wieder aufgenommen werden. Im Einsatz waren die Betriebsfeuerwehr des Paul Scherrer Instituts (PSI) zusammen mit der Zwilag und die Feuerwehr Würenlingen.

Der Notfallstab stand in Kontakt mit der Atomaufsichtsbehörde ENSI. Die Zwilag ist eine Aktiengesellschaft der Schweizer AKW-Betreiber.

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