Obersiggenthal
Bundespräsident Ueli Maurer: «Ich bin euer Angestellter»

Bereits am Morgen begann in Obersiggenthal die Bundesfeier. Vor dem Gemeindehaus erwarteten fast 1000 Besucher Bundespräsident Ueli Maurer. Er sorgte an der 1.-August-Feier für gute Stimmung.

Philippe Neidhart
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Zum Dank erhält Bundespräsident Ueli Maurer (Mitte) von Gemeindeammann Max Läng einen Korb Rüebli. PHN

Zum Dank erhält Bundespräsident Ueli Maurer (Mitte) von Gemeindeammann Max Läng einen Korb Rüebli. PHN

Philippe neidhart

Alle Festbänke auf dem Platz vor dem Gemeindehaus sind besetzt – bereits am Morgen wird in Obersiggenthal auf den Schweizer Nationalfeiertag angestossen. Nebst einem reichhaltigen Brunch mit Brot, Spiegelei und Speck steht in erster Linie die Rede von Bundespräsident Ueli Maurer auf dem Programm.

Der Bundespräsident kam im Superpuma nach Obersiggenthal.
10 Bilder
Ueli Maurer sichtlich gut gelaunt.
Ueli Maurer bedankt sich in seiner Rede bei der Bevölkerung
Schlagfertig und mit Humor spricht Ueli Maurer zu den Obersiggenthalern
Bei Sonnenschein lässt es sich am besten Feiern
Der Wunsch vieler, ein Foto mit dem Bundespräsidenten
Bei seiner Rede gibt sich der Bundespräsident kämpferisch
Bei der Nationalhyme heisst es auch für die Fähnriche stramm stehen
Nach der Anpsrache verteilte der Ueli Maurer Autogramme
Auch den Jüngsten reicht der Bundespräsident die Hand

Der Bundespräsident kam im Superpuma nach Obersiggenthal.

Mathias Schickel

Dieser erscheint gut gelaunt und gibt sich in seiner Ansprache gewohnt kämpferisch: «Wir wohnen in Frieden und Wohlstand, doch es ziehen dunkle Wolken über die Schweiz.» Unser Land sei von verschiedenen Seiten unter Druck geraten - als Beispiel er den Steuerstreit mit den USA. Analog verwendet er die biblische Geschichte von David und Goliath. «Viel zu leicht lässt man sich einschüchtern und beeindrucken von den Grossen in dieser Welt.»

Dabei sei die Schweiz in verschiedenen Bereichen führend und habe auch im Ausland viel Positives bewirkt, merkt Maurer an und verweist auf das Internationale Rote Kreuz, das dieses Jahr das 150-Jahr-Jubiläum feiert. Dabei spiele die Neutralität eine wichtige Rolle: «Nur so können wir mit der ganzen Welt die Solidarität pflegen.»

Aaurgauer Rüebli zum Dank

Auch Humor darf bei der Ansprache nicht fehlen: «Ich bin euer Angestellter», sagt Maurer, «sogar gut bezahlt - danke vielmals», fügt er lachend hinzu und gibt den Ball gleich an die Bevölkerung weiter, denn das Miteinander und Füreinander sei der Kern der Eidgenossenschaft: «Danke, dass Sie sich für die Schweiz engagieren.»

Als Dank für seine Rede überreicht Gemeindeammann Max Läng dem Bundespräsidenten typisch aargauerische Rüebli. Und dies gleich in vier Varianten: Samen, ein Topf mit gepflanzten Rüebli, ein Korb voll mit dem orangen Gemüse und natürlich eine frisch gebackene Rüeblitorte.

Trotz den hohen Temperaturen und dem vollen Terminkalender nimmt er sich die Zeit, mit den Gästen für Erinnerungsfotos zu posieren und sich über Gott und die Welt zu unterhalten.

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