Remetschwil
Bürger sagen Ja zu höheren Steuern, um Schulden zu vermeiden

Die Gemeinde Remetschwil muss hohe Investitionen tätigen. Dafür ist eine Steuererhöhung nötig. Nach langer Diskussion wurde das Budget trotzdem klar gutgeheissen – mit einer Steuererhöhung um drei Punkte auf 92 Prozent.

Erna Lang-Jonsdottir
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Die kleine Gemeinde Remetschwil wird in den nächsten Jahren viel Geld ausgeben.

Die kleine Gemeinde Remetschwil wird in den nächsten Jahren viel Geld ausgeben.

Lediglich vier Traktanden standen auf der Liste des Gemeinderats für die Wintergemeindeversammlung. Dennoch trafen mehr Stimmbürgerinnen und Stimmbürger als üblich in der Turnhalle ein: 117 von 1396 Stimmberechtigen hörten sich die Ausführungen des Gemeinderats an. Auf Interesse stiessen das Budget und das harmonisierte Rechnungsmodell HRM2.

Drei Personen verabschiedet

Zu Diskussionen führten die Investitionen von 3,2 Millionen Franken. Das Budget belasten der Gemeindeanteil am Oberstufenzentrum Rohrdorferberg und der Kreisel Kreuzstrasse in Busslingen. Letztlich wurde das Budget 2014 mit dem erhöhten Steuerfuss von 89 auf 92 Prozent mit grossem Mehr bewilligt. Zum Schluss der Versammlung wurden Gemeindeammann Willy Hersberger nach 19 Jahren, Vizeammann Betti Galeffi nach 15 Jahren und Gemeinderat Benedikt Humbel nach einer Legislaturperiode verabschiedet.