Baden

Burghalde: Schülerinnen und Schüler versenken Zeitkapsel mit Schätzen aus Schulalltag

Das Sekundarstufezentrum Burghalde ist nach wie vor eine Baustelle. Die Arbeiten verlaufen im Zeitplan. Nun haben die Schülerinnen und Schüler eine Zeitkapsel versenkt – mit besonderem Inhalt.

Mit einer Zeitkapsel soll ein Moment eingefangen und für die Zukunft erhalten werden. So wünschen sich das die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe Baden. Für die Grundsteinlegung ihres neuen Schulhauses, dem Sekundarstufenzentrum Burghalde, haben sie eine solche Zeitkapsel vorbereitet. Am Anlass am Montag füllen sie diese mit Gegenständen, die an ihre Zeit als Schüler erinnern soll. Darunter hat es einige spezielle Schätze wie etwa einen iPod, eine Getränkedose oder einen USB-Stick mit Zeichnungen und Fotos.

Ausserdem haben die Jugendlichen eine Liste mit beliebten Filmen und Liedern zusammengestellt sowie ein Lexikon mit Wörtern der heutigen Jugendsprache erstellt. Gemeinsam verschliessen sie die Kapsel und vergraben sie direkt vor dem bestehenden Schulhaus Burghalde. Künftig wird sich an diesem Ort die Mensa befinden und das Zentrum der neuen Schule markieren.

Seit dem Spatenstich im September des vergangenen Jahres hat die Baustelle Form angenommen. «Bald schon läuten hier die Pausenglocken», schwärmt Stadträtin Ruth Müri (Grüne), Vorsteherin des Ressorts Bildung. «Ich freue mich auf den Moment, wenn der Burghalde wieder Leben eingehaucht wird.» Die Arbeiten lägen im Zeitplan, das neue Schulhaus könne voraussichtlich ab Sommer 2021 bezogen werden. Auch Stadträtin Sandra Kohler (parteilos) freut sich: «Hier legen wir den Grundstein für das Leben der Schülerinnen und Schüler.»

Was entstehen wird

Hier noch einmal die wichtigsten Informationen zum neuen Sekundarstufenzentrum im Überblick:

  • Auf dem Areal der heutigen Bezirksschule und der ehemaligen Gewerbeschule soll die Sekundarstufe 1 – bestehend aus Real-, Sekundar- und Bezirksschule – konzentriert werden.
  • Um Raum für die neuen Schulgebäude zu schaffen, werden das alte Schulhaus Burghalde 2 am Ostrand und der heutige Südanbau zur Burghalde 1 abgerissen. Die künftige Gesamtanlage besteht aus dem bestehenden Schulhaus Burghalde 1, den Neubauten Burghalde 2 und Burghalde 3 sowie einem Sockelbau vor der Burghalde 1.
  • Die Kosten für das Mega-Projekt belaufen sich auf rund 105.35 Millionen Franken. Der Badener Einwohnerrat sowie das Stimmvolk gaben bereits im Jahr 2017 grünes Licht für den Bau.
  • Der Sockelbau enthält die gemeinschaftlichen Nutzungen und bildet den Mittelpunkt der neuen Schulanlage. Auf den Dächern der Turnhallen vor dem Sockelbau befindet sich der Pausenplatz. Entlang des Sportplatzes reiht sich die zweigeschossige Halle mit Mensa, Aula, Mediothek und ausserschulischer Betreuung.
  • Das westlich gelegene Schulhaus Burghalde 2 beinhaltet clusterartig organisierte Unterrichtsräume. Der Neubau ist so konzipiert, dass eine maximale Flexibilität ermöglicht wird.
  • Im neuen Gebäude Burghalde 3 auf dem östlichen Teil des Areals sind die kreativen Fächer Bildnerisches Gestalten, Textiles Werken und Werken sowie Naturwissenschaften und Hauswirtschaft untergebracht. Die Statik des Schulhauses bietet zudem die Möglichkeit, um ein Geschoss aufzustocken.
  • Auf das Schuljahr 2021/2022 werden rund 950 Bezirks-, Sekundar- und Realschüler aus Baden, Ennetbaden, Ehrendingen und Birmenstorf unterrichtet. Prognosen zeigen, dass bis im Jahr 2026 rund 1100 Schüler das Sekundarstufenzentrum besuchen.

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