Wettingen
Chocolatier produziert "Goldstücke" für Coop

Der preisgekrönte Chocolatier Fabian Rimann produziert mit der Aarauer Stiftung Töpferhaus ein ganz spezielles Gianduja-Schöggeli. Coop wird es in Kürze ins Sortiment aufnehmen.

Deborah Onnis
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Im Shop von Chocolatier Fabian Rimann in Wettingen wurden am Mittwoch die "Goldstücke" präsentiert.
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Diese werden in einer Zusammenarbeit zwischen Chocolatier Rimann und dem Töpferhaus Aarau produziert.
Chocolatier Fabian Rimann und Daniel Aeberhard, Geschäftsführer Töpferhaus, sind stolz auf die Zusammenarbeit.
An der Präsentation konnte natürlich gekostet werden. Töpferhaus-Bereichsleiter Matthias Dietter reicht die Kostproben herum.
Goldstücke in Anmarsch
Anwesend war auch (ganz links) Raul Mutter, Vertreter von Coop, und der Wettinger Gemeindeamman Roland Kuster (2.v.r.)

Im Shop von Chocolatier Fabian Rimann in Wettingen wurden am Mittwoch die "Goldstücke" präsentiert.

Joel Kälin

Bei der Stiftung Töpferhaus Aarau nehmen Kreativität und Handarbeit eine wichtige Rolle ein. Und genau diese haben sie nun zum «Goldstück» geführt, ein mit Goldpulver bestäubtes Gianduja-Schöggeli in Form eines Goldnuggets. Geschäftsführer Daniel Aeberhard kam bereits im Dezember 2015 auf die Idee, als er Gianduja-Schoggi als Geschenk erhielt. «Uns fehlte aber das Know-how, um die Schokolade selber herzustellen», sagt er. Als er dann die Produktion von Chocolatier Fabian Rimann in Wettingen besuchte – seit einem Jahr faltet das Töpferhaus Pralinenschachteln für den Chocolatier –, dachte er sich: Rimann könnte die Grundmasse für die Schöggeli herstellen.
«Ich habe gleich zugesagt», sagt Rimann, der in seinem Metier bereits mehrere Auszeichnungen gewonnen hat. Er unterstütze gern Institutionen wie das Töpferhaus, das Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung beschäftigt. «Man weiss ja nie, ob man selber mal Hilfe braucht», sagt er. «Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und auf das spannende Projekt.» Als Chocolatier kann er für die «Goldstücke» eine gute Wertung abgeben. «Ich denke, sie werden bei den Kunden gut ankommen.» Einige Auserwählte konnten in der Anfangsphase die Schöggeli bereits testen. Als Partner konnte Coop gewonnen werden: Ab dem 1. März werden die «Goldstücke» in 32 Filialen zu kaufen sein.

Von Hand geformt

Die Produktion läuft folgendermassen ab: Rimann produziert mit seinem Team die Schokolade und liefert sie als geschnittene Würfel dem Töpferhaus. Dort werden sie dann von Hand geformt, mit Kakao- und Goldpulver bestäubt und verpackt. «Da die Schokoladenstücke eine längere Haltbarkeit haben, werden wir eine kleine Menge sogar an Lager produzieren können», sagt Aeberhard. «Bis jetzt haben wir bereits 60 Kilo produziert», sagt der Töpferhaus-Leiter zufrieden. Wenn zwei Stärken zusammenkommen, könne eben richtig Gutes entstehen.