Cordulafeier
Cordula-Schwatz: «Ned d’Feri, die isch es Beeri»

Der Cordula-Schwatz zwischen Frau Klingelfuss und Torwächter Silberysen in seiner ganzen Länge.

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Die «Cordula» 2019 heisst Nina Katharina Wüthrich – sie nahm die Ehrungen vor.
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Cordulafeier 2019
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Brödlimeister Niklaus Merker an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Brödlimeister Niklaus Merker an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Brödlimeister Niklaus Merker präsentiert die die neue Miss Cordula, Nina Katharina Wüthrich aus Baden. Fotografiert an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Brödlimeister Niklaus Merker präsentiert die die neue Miss Cordula, Nina Katharina Wüthrich aus Baden. Fotografiert an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Brödlimeister Niklaus Merker an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Frau Klingelfuss und Herr Silberysen an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Frau Klingelfuss und Herr Silberysen an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Herr Silberysen an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Herr Silberysen an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Frau Klingelfuss an der Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.
Cordulafeier der Spanischbrödlizunft Baden, am 23. Oktober 2019.

Die «Cordula» 2019 heisst Nina Katharina Wüthrich – sie nahm die Ehrungen vor.

SEVERIN BIGLER

Frau Klingelfuss: Das isch sicher de Silberyse. Wer lüütet?

Torwächter Silberysen: Hallo, Frau Klingelfuess, ich bin ́s, de Silberyse. Sie sind meini hüt au no guet druffe.

Kl: Klar. Es bessered, sie nämed nemli scho d Grinder wieder abe.

Si: Wie bitte? Grinder abe neh, weli?

Kl: Dänk die a de Kandelaber und so, die vile Regierigs-, Ständerots- und Nationalratskandidatinne und -kandidate. – Sie, ich cha die nümme aluege!

Si: Jo guet. De Türgg isch aber nonig verbii. Für de Ständerot und Regierigsrot goht ́s no wiiter.

Kl: Okay, aber trotzdem: E so vill Kandidierendi hets würkli no nie gäh! – Und erscht d CVP mit ihrne vile Unterlischte –die händ jo fascht meh Kandidierendi als Wähler. – Ha-ha-hattschii!!

Si: Ggssondheit!

Kl: Danke, Herr Gallati!

Si: Gern gscheh, Frau Hochueli.

Kl: Wieso Frau Hochueli?

Si: Säged Sie mir zerscht, worum ich de Herr Gallati sell sii? – Sie sind mer no en Glatti!

Kl: Joo, es isch mer eso usegrutscht. Wäg sim Werbeslogan, er isch churz und bündig. Jo, und ich find en eifach guet.

Si: Jo, d Hochueli glaub au. – Die het mit ihm doch mol öppis gha. – Jo: Worum würdi en grüeni Ex-Regierigsrötin suscht en SVPler unterschtütze?

Kl: Woher wänd Sie das wüsse, Herr Silberyse?

Si: Ich weiss no vill meh. – Eigentli hetti d Hochueli en ganz andere Regierigsrotskandidat welle unterstütze . . .

Kl: Jäh wer denne?

Si: De Hieronymus Füdlibürger!

Kl: Was? Das glaub ich ned – de Witz chönnd Sie sich für di nöchscht Fasnacht uufspaare!

Si: D Wahle sind jo meh oder weniger au wie Fasnacht, also ich meine in erschter Linie die Wahlslogan.

Kl: Irgendwie isch mir das au so vorcho. So wie halbbatzigi Schnitzelbänk. – Haha-tschi...

Si: Nomol: Gsondheit – also öppis bessers het sich de Gallati nid wünsche chönne.

Kl: Jo – was sich die suscht uf de Plakat so alles gwünscht händ. Dä isch au no guet gsi: «Kern – nach – Bern!».

Si: Und jetzt heisst de Slogan: «Kern – bleibt –fern – von – Bern!». – Oder «Müri – nach – Züri – oder doch nach Bern?»

Kl: Oder denn de Wermuth: «Alle für einen!»

Si: Nei, de het gheisse: «Einer für alle!»

Kl: Oder öppe: «Eine wie keine?»

Si: Was händ Sie denn immer gäg de Wermuth? Also lieber de Wermuth als en Chrüüter – eh, als en Feri meini.

Kl: Jetzt müend Sie ufpasse, Herr Silberyse, d Feri isch fair zu Fraue.

Si: Und zu de Manne? – Min Slogan für d Feri wäri: «Ned d Feri, die isch es Beeri!». – Aber Sie Frau Klingelfuess, jetzt muess ich Ihne öppis verzelle: Do hett doch de Thierry Burkart sis Wahlplakat welle i eusem Garte uufstelle.

Kl: De Thierry, läck, do wär ich stolz gsi. Sie händ sicher joo gseit, nimm ich aa. «Die starke Stimme für den Aargau».

Si: Grad drum ned. – Stelled Sie sich vor, de hetti z Nacht plötzli vom Wahlplakat afo obenabe singe. Nei Danke!

Kl: Also tüend Sie nid so. Die Politiker und die Werber händ sich alli Müeh ghä, und es hett doch es paar recht glatti Plakat gha.

Si: Allerdings, vor allem das vo de Christine Bachmann, vo de CVP: «Bald kommen meine Tage!» – Wieso lached Sie ned, Frau Klingelfuess.

Kl: Was sell ich do lache. Villicht het die no ihri Täg, aber chum z Bern obe. – Do find ich halt de do besser: «Schoop gibt Schub».

Si: Das riimt sich jo ned emol richtig. Das wär doch ehner eine für meh Vaterschaftsuurlaub: «Schoop gibt den Schoppen».

Kl: Herr Silberyse, nur kei blödi Spröch über de Schoop, de git bald emol de Stadt Bade Schuub!

Si: Was will de Turgemer Gmeindamme in Bade Schuub gäh?

Kl: Als künftige Stadtamme. – Hejo: Zerscht fusioniert er Turgi mit Bade, und denn stellt er sich do als Stadtamme uuf. De hetti denn chli meh Schuub als de Schneidi.

Si: Also besser de Schoop als de Kuschti! Guet, Wettige schtoht für en Fusion jo vorläufig nid uf em Programm. – Aber im Ernscht, Frau Klingelfuess! Ich hett jetzt ehner uf d Kohleri gsetzt als nöchschte Stadtamme – Sie als Frau: de hettid mir z Bade mol äntli e Frau als Amme – en richtigi Stadt-Amme.

Kl: Je – also – nei, Herr Silberyse, lieber nöd! Do bringt doch de Stadtrat sit eme ne Johr nüme uf de Tisch, wo Fleisch am Chnoche hetti, und jetzt portiered Sie en Veganerin?

Si: Nüt gäg d Kohleri, die unternimmt wenigschtens öppis gäg s Littering i de Stadt und goht sogar selber go fötzele! Grad dorom: De Stadtrat wott au öppis für de Klimaschutz mache und weniger Fleisch ässe.

Kl: Do kassiered s vom Metzger Müller Buessegälder bim Stadtturm und wände em no de Umsatz schmölere. Das got ned uf – Im Stadtrot spinned s efang – wie im Iiwohnerrot. De wott jetz schiiints Belüchtig vom Stadtturm und em Schloss Stei z Nacht usschalte.

Si: Das sind jo nur die Lingge, wo das wänd. Jo und das mit em Klimaschutz in Bade. Do mues ich doch lache – de Twerebold bout jo au eifach e so en Umwältverschmutzigsdampfer, äh es Chrüzfahrtschiff.

Kl: Do händ Sie scho Rächt. Es lauft eifach vill z vill schief z Bade. Das mit de 40 nid bewilligti Überwachigskamera i de Cordula-Passage isch doch würkli de Gröschti gsi.

Si: Jesses Gott, jetzt chömed Sie nomol mit dem Theater hindevöre. Das isch doch für eusi Sicherheit. Also, ich bin für settig Überwachigskameras, das isch Prävention!

Kl: Ich han scho über leit: Goht er, de Gotter oder goht er jetzt ned, de Gotter – er isch doch de oberschti Polizeiboss als Ressortvorsteher im Stadtrat.

Si: Herrgott, öb de Gotter goth oder nid goth, stoht nid zur Diskussion. Die Kamera bruuchts halt eifach zur Prävention.

Kl: Wohrschiinli hets jetzt drum au eini im Büro vom Stadtamme.

Si: Also ich bin au för de Blitzer bi de Gstüehlchrüzig. D Stadt muess eifach öppis degäge mache, dass d Buessegälder no meh zrugg gönd! Do liidet s Büdget drunder und mir müend de Stüürfuess doch no ufetueh.

Kl: Jetzt höred Sie uf. De mit dem Stüürfuess isch sowieso vorläufig gässe. Und öberhaupt: D Stadt sell emol i de Verwaltig spare. Mir händ jo wieder meh Aktiestüüre und bald wieder neui gueti Stüürzahler.

Si: Sie meined wahrschiinli die, wo uf em Lägerefelse i die Container vom Chöpfli inne selled wohne. I de Favelas vo Bade!?

Kl: Das isch doch nur en Furzidee. Also bitte Herr Silberyse, in Bade wänds jetzt uf em ABB-Areal en Wohnturm boue mit über 150 Wohnige ...

Si: ...für Topverdiener ... mit 300 Veloabstellplätz! – Isch überhaupt en Schwachsinn, en Wohnturm im Induschtriegebiet!

Kl: Immerhin tuet sich det öppis.

Si: Ned numme dete. Es tuet sich allerhand in Bade. I de Bäder unde, das isch jo de Wahnsinn, die Boustell. .

Kl: Und jetzt, wo s z Züri-Seilbahn nonig bouet, chönntets deför die id Bäder abe boue.

Si: Das wär no guet, denn hettid die im Römerquartier weniger Bäderverchehr.

Kl: Und bim Kurtheater chönnteds d Mittelstation mache, für d Theaterbsuecher.

Si: Jäh, mir chönnti no vill mache, wemmer öppis würdi mache!

Kl: Meined Sie jetzt de Stadtrat? Gälled Sie, mech dunkt au, dass det grad zimli Funkstilli isch.

Si: Die warted halt uf die nächschti Iigebig. Aber e so en grossi Verwaltig z füehre isch au kein Schleck.

Kl: Drum isch dänk de Villiger gange. Do chömeds und gönds jo bi de Stadt.

Si: Joo guet, bi de einte isch mir jo nid verruckt, wenn s gönd. – Ou, und ich mues jetzt au schleunigscht go, suscht wird no mini Frau verruckt. Also, Tschüss Frau Klingelfuss – «Frau Klingelfuss – ist doch ein Muss», das wär doch en super Slogan für Sie bi de nöchschte Wahle. Hahahaha

Kl: Nei danke! Ich hett aber au eine für Sie: «Lasst Silbereysen nach Bern verreisen!» Adie Herr Silberyse.

Si: De isch guet, de mues ich mir merke, falls ich i vier Johr uf d Seniorelischte würdi...