Mit deutlicher Mehrheit haben die Wähler im Bezirk Baden am Sonntag Daniel Peyer (CVP) zum neuen Gerichtspräsidenten gewählt. Er holte 15 575 Stimmen von insgesamt 24 510. Christian Fischbacher (SP) unterlag mit 8 821 Stimmen und verfehlte das Absolute Mehr von 12 256 Stimmen deutlich. Die Stimmbeteiligung lag bei 32,33 Prozent


Peyer, der das Amt per 1. Januar 2017 von Guido Näf übernehmen wird, zeigte sich am Sonntag erfreut und dankbar: «Es ist ein grosser Vertrauensbeweis, den die Bevölkerung mir als Person und meinen Fähigkeiten entgegenbringt», sagte er. «Ich werde mich sehr bemühen, dieses Vertrauen zu rechtfertigen.» Sein grosser Vorsprung von 6754 Stimmen hat Peyer selber überrascht. «Es war während des Wahlkampfs sehr schwierig, eine Prognose zu machen, aber ich hatte ein gutes Gefühl.» Trotzdem: «Ich hätte nicht gewettet, dass ich gewählt werde», sagte er mit Bescheidenheit nach der gestrigen Wahl. Dass die Wähler ihn so deutlich gewählt haben, erklärt er sich unter anderem durch seine Kandidatur im vergangenen Jahr für die Ersatzwahl der zurückgetretenen Gerichtspräsidentin Andrea Staubli. «Durch den Wahlkampf vor einem Jahr war ich vielen Wählern bereits bekannt und der Kreis meiner Unterstützer ist nochmals beträchtlich gewachsen.» Bei diesen Unterstützern wollte der angehende Gerichtspräsident sich bedanken und organisierte seine Wahlfeier im Restaurant Piazza am Theaterplatz in Baden.


Mit Kirsten Ernst gefeiert
Der unterlegene Christian Fischbacher konnte am Sonntag zwar selber nicht feiern, doch er liess es sich nicht nehmen, mit seiner Parteikollegin Kirsten Ernst auf den gewonnenen Sitz im Wettinger Gemeinderat anzustossen. So war auch er im lauschigen Garten von Kirsten Ernst anzutreffen. Er müsse das Resultat akzeptieren und es so nehmen, wie es ausgegangen sei, sagte er. «Nun freue ich mich aber für Kirsten und ihren Wahlsieg.»