Baden

Dank Sondereffort der «Hoi Börzel»-Leiterin haben «Häsliburg»-Kinder eine Kita

Vor drei Wochen ging die Häsliburg pleite – an selber Stelle startete die Krippe «Hoi Gömper» den Betrieb.

Vor drei Wochen ging die Häsliburg pleite – an selber Stelle startete die Krippe «Hoi Gömper» den Betrieb.

Tagesstätte «Hoi Gömper» öffnete anstelle der konkursiten Häsliburg: Dafür hat die Leiterin vom Kinderkrippenverein fast Tag und Nacht gearbeitet. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Finanzspritze der Stadt Baden.

Für die Kinder scheint alles wieder so zu sein wie früher: Die Eltern bringen sie am Morgen an die Mellingerstrasse 2 in Baden, wo sie spielen, spazieren, schlafen und essen. Auch die Betreuerinnen sind zum Teil dieselben wie vor wenigen Wochen.

Mitte April war am selben Standort die Kinderkrippe mit dem Namen Häsliburg Konkurs gegangen, und die Eltern mussten sich von einem Tag auf den anderen nach neuen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder umsehen. Nur dank eines «Sonderefforts» aller Beteiligten könnten die Kinder in dieser Tagesstätte betreut werden, sagt Barbara Bochsler.

Innerhalb von zwei Wochen hat es Barbara Bochsler vom Kinderkrippenverein «Hoi Börzel» zusammen mit der Stadt Baden und einer Arbeitsgruppe geschafft, an alter Stelle eine neue Krippe zu errichten. Sie heisst «Hoi Gömper» – 24 Kinder werden hier pro Tag seit Anfang Woche betreut.

«Tag und Nacht gearbeitet»

«Dass die Häsliburg zuging, habe ich erfahren, als Eltern anriefen und fragten, ob es noch Platz bei unserer Krippe an der Bruggerstrasse gebe. Ich habe sofort Kontakt mit der Stadt Baden aufgenommen und mein Interesse bekundet, die ehemalige Häsliburg zu übernehmen», sagt Bochsler. Bis zur Eröffnung Anfang dieser Woche habe sie zwei Wochen lang fast Tag und Nacht gearbeitet.

«Wir haben sehr eng mit der Stadt Baden und einer Arbeitsgruppe kooperiert, die gegründet wurde, um den Eltern möglichst rasch wieder eine Betreuungsmöglichkeit anzubieten.» Sie führte Bewerbungsgespräche und arbeitete neue Verträge mit Mitarbeitern aus, die zum Teil bereits in der Häsliburg arbeiteten.

«Dass alles so reibungslos geklappt hat, ist alles andere als selbstverständlich», sagt Bochsler. Eine entscheidende Rolle habe der Stadtrat Baden gespielt, der ein zinsloses und rückzahlbares Darlehen in der Höhe von 40'000 gewährte.

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