Baden

Darum stiegen 125 Ballons in den Badener Himmel

Jeannette Good (links) lässt zusammen mit Kindern aus drei verschiedenen Krippen der ABB die Ballone steigen.

Jeannette Good (links) lässt zusammen mit Kindern aus drei verschiedenen Krippen der ABB die Ballone steigen.

Wie Jeannette Good, Geschäftsführerin Verein ABB Kinderkrippen, ihre Schuld einlöste.

«Eins, zwei, drei» erschallt es, und 125 Ballone steigen in den Himmel. Die Kinder schauen den Ballonen nach, die langsam Richtung Limmat davon schweben. Der eine oder andere Ballon entwischte den kleinen Händen allerdings schon vorher. Zum Glück gab es genug Reserve-Ballone.

Die Kinder lassen die Ballone steigen – Jeannette Good, Geschäftsleiterin des Vereins ABB Kinderkrippen, ist glücklich.

Die Kinder lassen die Ballone steigen – Jeannette Good, Geschäftsleiterin des Vereins ABB Kinderkrippen, ist glücklich.

Eigentlich war der Anlass als Wettschuld gedacht, die Jeannette Good, Geschäftsführerin des Vereins ABB Kinderkrippen einlösen wollte, sollte sie ihre Wette verlieren. Gewettet hatte sie, dass 250 aktive ABB-Mitarbeiter die Sonderausstellung «Industriestadt» im Historischen Museum Baden besuchen. Dies wurde erreicht: 257 Mitarbeitende sind gekommen. Jeannette Good musste allerdings zittern: «Bis kurz vor Schluss haben mir 15 Personen noch gefehlt», sagt sie. «Also musste ich ganz schnell noch ein paar E-Mails verschicken.»

Die Ausstellung fand im Rahmen des 125-Jahr-Jubiläums der ABB, ehemals BBC, statt. In dieser Zeit hat die Firma unzählige Nationalitäten zum Arbeiten nach Baden geholt. Aus diesem Grund war nebst der Wette von Jeannette Good noch eine zweite am Laufen: Werner van Gent (Nahost-Experte) wettete, dass 70 der 109 in der Stadt Baden gemeldeten Nationen die Ausstellung besuchen. Auch diese Wette wurde gewonnen: 82 verschiedene Nationen fanden den Weg ins Museum.

Trotz der gewonnenen Wette hat Good beschlossen, die Ballons steigen zu lassen: «Zu Ehren des Museums, und weil Kinder und Ballone einfach etwas Schönes sind», sagt sie, nachdem die Ballone von dannen geflogen sind.

«Die Krippen sind von der ABB nicht mehr wegzudenken», sagt Good. «Damit hat man Pionierarbeit geleistet.» Die BBC war damals eines der ersten Unternehmen, das eine Krippe für die Kinder der Mitarbeitenden anbot: 1966 eröffnete die erste ABB Kinderkrippe.

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