Baden

«Das alles hat nichts mit der Badener Stadtpolitik zu tun»

Der frisch gewählte Stadtpräsident war am Dienstagabend zu Gast im «Talk täglich» von Tele M1.

Der frisch gewählte Stadtpräsident war am Dienstagabend zu Gast im «Talk täglich» von Tele M1.

Am Dienstagabend ging es im «Talk täglich» mit Gast Geri Müller um die Beschattung, seine Haltung zum iranischen Präsidenten und die kritische Berichterstattung im Vorfeld seiner Wahlen. Müller sprach viel, sagte aber wenig Handfestes.

Geri Müller, der frisch gewählte Stadtammann von Baden, war am Dienstag zu Gast im «Talk täglich» bei Tele M1. Interessiert hat vor allem die Beschattung durch eine angeblich regierungsnahe israelische Organisation. Die Frage, ob er deswegen im Kontakt mit der Bundesanwaltschaft sei, verneinte er «Ich will die Sache sorgfältig prüfen», sagte Müller.

«Das ist zu komplex»

Zur kritischen Berichterstattung im Vorfeld seiner Wahl äusserte er sich ausschweifend. Klar Stellung nahm er weder zu seiner Haltung zum iranischen Präsidenten Ahmadinedschad noch zur Kritik er sei ein Antisemit – er liess sich nicht festnageln. «Das ist zu komplex, um es in wenigen Sätzen zu erklären», sagte Müller.

Überhaupt würden diese Themen die Badener Stadtpolitik in keiner Weise betreffen. «Baden hat genug andere Probleme», sagte Müller.

Neues Amt kam zu kurz

Und so war nach all den Klarstellungen, längst nicht alles klar. Am Schluss der 20-minütigen Sendung blieben gerade noch zwei Minuten, um über Müllers neues Amt an der Spitze von Baden zu sprechen. Klar ist: Nationalrat Müller freut sich auf sein neues Amt, das er nun gern ein paar Jahre ausüben möchte.

«Die Aufregung, dass jetzt mit mir als Stadtammann in Baden alles ganz anders wird, kommt von aussen – nicht von den Badener», ist Müller überzeugt. Müller will darum nun der Stadtpolitik seine Aufmerksamkeit schenken und nach vorne blicken.

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