Anfangs plante die Ibrag Immobilien AG 48 Wohnungen in sechs Gebäuden. Durch den Kauf zweier anliegenden Parzellen wurde das Projekt nun erweitert. Der Regierungsrat hatte im vergangen Mai den ursprünglichen Gestaltungsplan genehmigt. Neben den zwei Gebäuden soll die Überbauung eine zweite Zufahrtstrasse zur Kantonsstrasse erhalten. Zu Beginn war nur eine Zufahrt via Kirchweg vorgesehen. Diese soll mit der zweiten Ausfahrt, die vom Kanton noch bewilligt werden muss, weniger befahren werden. Die Überbauung sieht eine Tiefgarage mit 112 Parkplätzen vor.

Wachstum des Dorfes erwünscht

«Das Projekt ist sehr wichtig, um ein moderates Wachstum zu fördern», sagt Gemeindeammann Werner Fischer. Dies habe sich die Bevölkerung gemäss Umfrage bei der Überarbeitung des Zonenplans so gewünscht. «Keine Gemeinde im Reusstal weist ein geringeres Wachstum auf als Künten», sagt Fischer.

Komme das Projekt zustande, könne man die gewünschte Grösse von rund 1800 Einwohnern erreichen», sagt Fischer. Ende 2012 waren es noch rund deren 1600. Für die Gemeinde Künten ist das «Breiti» die grösste noch unbebaute Fläche, die als Wohn- und Gewerbezone deklariert ist.