Baden
Das Coiffeurhandwerk quasi in die Wiege gelegt

An der Badstrasse 5 hat der Salon «Hector & Grimm» seine Pforten geöffnet. Die Gründer führen damit ihre Familientraditionen weiter.

Carolin Frei
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Hector De Masi mit Mitarbeiterin Patricia Feusi und Geschäftspartner Ramon Grimm (v. r.) im neuen Salon.

Hector De Masi mit Mitarbeiterin Patricia Feusi und Geschäftspartner Ramon Grimm (v. r.) im neuen Salon.

Alex Spichale

«Ich bin seit 30 Jahren als Coiffeur tätig und habe alles durchlaufen, was es an Aus- und Weiterbildungen gibt», sagt der 48-jährige Hector De Masi, Geschäftsleiter des neuen Salons. Zusammen mit Ramon Grimm vom gegenüberliegenden Coiffeur Grimm, hat er sich einen lang gehegten Wunsch nach Selbstständigkeit erfüllt.

Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? «Hector De Masi hat ursprünglich in einem Geschäft in Wettingen gearbeitet, das wir übernommen haben», erklärt Ramon Grimm. Nach Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit habe man beschlossen, gemeinsam eine weitere Filiale an bester Lage zu eröffnen. «Mich wird man auch ab und zu bei ‹Hector & Grimm› sehen, doch werde ich vorwiegend im Salon gegenüber tätig sein», sagt Grimm.

Noch ein Coiffeursalon?

«Für ein gutes Coiffeurgeschäft hat es in Baden immer Platz. Zudem ist es an der Badstrasse an optimaler Lage», sagt Grimm. Und Hector De Masi ergänzt: «Unsere Kunden schätzen die hohe Qualität, mit der sie verwöhnt werden. Mit dem neuen Salon wollen wir diesem Aspekt noch etwas mehr Gewicht verleihen.» Tatkräftige Unterstützung erhält De Masi von Patricia Feusi, einer langjährigen Mitarbeiterin der Familie Grimm. Die beiden wollen der Kundschaft mit persönlich angepassten Make-ups eine zusätzliche Dienstleistung bieten. Ein solcher Service werde bei besonders wichtigen Anlässen, wie etwa Hochzeiten, äusserst geschätzt.

De Masi und Grimm wurde das Coiffeurhandwerk sozusagen in die Wiege gelegt. Sowohl die Eltern von Grimm als auch von De Masi waren oder sind teilweise noch heute in dieser Branche tätigt. De Masi selbst ist gebürtiger Italiener und hat seine Kindheit und Jugend in Venezuela verbracht. Er kennt sich mit den Besonderheiten lateinamerikanischer Haare aus, weshalb es Kundinnen gebe, die von weit her anreisen würden.

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