Mario Botta entwarf das neue Bad als 160 Meter langen, flachen Baukörper mit einer Natursteinfassade, aus dem «fingerartige Öffnungen» in den Himmel ragen. Überhaupt lebt der Neubau von prächtigen Aussichten auf die Goldwand, auf den Hertenstein und die Limmat.

Es wird neun Innen- und Aussenbecken mit unterschiedlichen Temperaturen geben. Ein Highlight wird der grosse «Infinity-Pool» direkt über der Limmat sein, dort wo früher die Aussichtsterrasse des Mätteliparks lag. Neben einem «Limmat-Flussbad», einem Wohlfühlbecken, Ruhebecken und Heiss- und Kaltwasserpools gibt es auch ein Solebad.

Darüber hinaus beherbergt das neue Bad ein Restaurant, Behandlungsräume, eine Saunalandschaft (mit zweistöckiger Aussensauna und Dampfbädern) sowie grosszügige Liegeflächen – «im Textil- und im textilfreien Bereich», wie es im Projektbeschrieb heisst.

Nicht zuletzt sind 450 Parkplätze und 320 Velo-Abstellplätze geplant. Neben dem Botta-Bad und dem Ärztehaus im Limmatknie entsteht im historischen Verenahof-Geviert mit den alten Badgasthöfen Verenahof, Bären und Ochsen auch eine Privatklinik mit rund 60 Zimmern, einer Orangerie, einer Bar mit Lounge, einem öffentlichen Restaurant und dem restaurierten Elefantensaal.

Im gesamten Bäderquartier soll zudem unter der Leitung des Planungsbüros Steiner Sarnen ein vielfältiges Angebot der Kultur- und Geschichtsvermittlung entstehen – angedacht sind zum Beispiel ein «Bäderweg» rund um das Limmatknie oder ein Geysir vor dem Badeingang. (AF.)