Wettingen

Das Interesse an einer Regionalstadt ist sehr gering

Einwohnerräte und Gemeinderäte bereiten sich im Erdgeschoss des Rathauses auf das Jubiläumsfoto vor. (DM)

Einwohnerräte und Gemeinderäte bereiten sich im Erdgeschoss des Rathauses auf das Jubiläumsfoto vor. (DM)

Die Wettinger legen Wert auf die Zusammenarbeit mit ihren südlichen und östlichen Nachbargemeinden. Daran wollen sie mehrheitlich festhalten, wie die Diskussion an der ersten Einwohnerratssitzung des Jahres zeigte.

Die Gemeinde Wettingen soll sich für eine Regionalstadt stark machen, dies wollte Alain Burger (SP) mit seiner Motion erreichen. Sehr engagiert vertrat er sein Anliegen vor dem Gemeindeparlament und betonte: «Eine Regionalstadt wäre ein Demokratiegewinn für alle.» Burgers «Feuer» trug ihm anerkennende Worte von Michael Merkli (BDP) ein. Er zweifle am Zustandekommen einer Regionalstadt, aber: «Mit dir als Stadtammann von Baden könnte es gelingen.» Unter anderem mit dem Hinweis auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden begründete Gemeindeammann Markus Dieth die Ablehnung der Motion durch die Exekutive. Schliesslich wurde die Motion mit 34 gegen 10 Stimmen, bei 2 Enthaltungen abgelehnt.

Eingangs der Sitzung wurden Kisa Besir (SP) und Mario Häusermann (SVP) inpflicht genommen. Sie ersetzen Josef Wetzel (SP) und Tobias Mittner (SVP). Anstelle von Hansjörg Huser (SVP), der neuer Vizepräsident des Einwohnerrates ist, wurde Thomas Wolf (SVP) in die Geschäftsprüfungskommission gewählt. Die Sitzung vom 28. Februar war zugleich die erste des Jubiläumsjahres. Vor 50 Jahren war in Wettingen erstmals im Aargau ein Einwohnerrat zusammen getreten. Deshalb gruppierte sich der Rat vor der Sitzung im Erdgeschoss des Rathauses zum Jubiläumsfoto.

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