Es geht vorwärts beim Kantonsspital Baden (KSB): Nach Fertigstellung des Parkhauses und Schlussspurt beim Kubus wurde anfangs November 2015 das Partnerhaus in Angriff genommen. «Im Kantonsspital Baden wird nicht nur über die integrierte Versorgung gesprochen, sie wird auch tatsächlich gelebt», sagt Spitalchef Adrian Schmitter.

Wie der Name schon sagt, realisiere das KSB dieses Haus hauptsächlich für seine Partner. Als erste Partner konnte das KSB die Unternehmensgruppe RehaClinic AG mit Hauptsitz Bad Zurzach mit dem Angebot von stationärer und ambulanter Rehabilitation, das Kantonsspital Aarau mit einer Augenklinik sowie die Lungenliga Aargau mit Beratungsangeboten gewinnen. «Wir setzen künftig noch stärker auf den Standort Baden», so Judith Meier, CEO von RehaClinic AG.

So plant das Unternehmen neben den 40 Betten im KSB-Partnerhaus eine Klinik für Prävention und Rehabilitation im Bäderquartier. «Gemäss Planungen werden mit diesen zwei neuen Einrichtungen mehr Patienten stationär behandeln können wie am jetzigen Standort Freihof in Baden», heisst es in der Mitteilung. Der heutige Standort werde den wachsenden Anforderungen einer modernen Rehabilitation infrastrukturell nicht mehr gerecht.

Im 6-stöckigen Partnerhaus ist im Eingangsbereich eine Cafeteria geplant und bis zum 2. Stock sind die Räume für Nutzungsauslagerungen und Entwicklungen des KSB vorgesehen. Ab dem 3. Obergeschoss sind die Räumlichkeiten für die Partner angelegt. Bezugstermin ist auf Ende 2017 geplant, kurz bevor der Spatenstich zum Neubau des Spitals erfolgen wird.