Das Kantonsspital Baden (KSB) legt seine Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 vor. Es erwirtschaftete einen Umsatz von 355 Millionen Franken und einen Betriebsgewinn von 38,7 Millionen Franken.

Die wirtschaftlichen Zielvorgaben des Eigentümers, des Kantons Aargau, seien mit 10,9 Prozent Ebitda-Marge einmal mehr erreicht worden, schreibt das KSB in einer Medienmitteilung. Die Vorgabe des Kantons liegt bei mindestens 10 Prozent Ebitda-Marge.

Daniel Heller, Verwaltungsratspräsident des KSB, streicht eine «bemerkenswerte Leistung» hinter der konstant guten Ertragslage heraus. Diese komme erst zum Vorschein, wenn man das KSB mit anderen Spitälern vergleiche und sich die Veränderungen der Rahmenbedingungen vor Augen führe, so Heller.

«Mit Investitionen in die Tagesklinik Kubus sowie in den Auf- und Ausbau der Aussenstandorte in Brugg und Dietikon haben wir die Weichen frühzeitig gestellt, um das von der Politik geforderte Prinzip ‹ambulant vor stationär› umzusetzen», sagt KSB-Chef Adrian Schmitter.

Mit über 110 000 Patienten und rund 188 000 Konsultationen konnte das KSB im vergangenen Jahr im ambulanten Bereich ein Plus von 7,6 Prozent verzeichnen. Fast die Hälfte des Ertragszuwachses stammt aus dem ambulanten Bereich.

Spatenstich für Neubau

Bei der Medizintechnik fallen gemäss KSB-Mitteilung die Anschaffung eines DaVinci-Roboters und die Aufrüstung der acht OP-Säle mit 3D-Bildgebung ins Gewicht.

Bei den Bauten wiederum entfiel der Löwenanteil der Investitionen auf das KSB-Partnerhaus, das Anfang 2018 in Betrieb genommen wurde, und auf die Vorarbeiten für den Spitalneubau, dessen Spatenstich am 31. August geplant ist. Die Kosten für den Spitalneubau belaufen sich auf 450 Millionen Franken; die Eröffnung ist für 2022 vorgesehen. (az)