Wohlenschwil
Das Meer fehlt, als hats nur Poulet in der Paella

In der Alten Kirche Wohlenschwil trafen sich am Samstagabend gut 70 Personen, um zu südamerikanischen Klängen eine Paella zu geniessen. Nebst Paella kamen die Gäste auch in den Genuss südamerikanischer Klänge.

Carolin Frei
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Zum Apéro gabs hochprozentigen Traubensaft mit Limetten und Tonic
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Poulet- und Rindfleisch wird zubereitet
Paella mit Nudeln
Nur zu gerne halten die Gäste die Teller hin
Nur zu gerne halten die Gäste die Teller hin (3)
Nur zu gerne halten die Gäste die Teller hin (2)
In dieser Pfanne wird die bolivianishe Paella gekocht
Grosses Interesse am Showkochen
Bolivianischer Abend in Wohlenschwil
Auch für die passende musikalische Umrahmung war gesorgt
Das Showkochen mit Tito Zeballos stiess auf grosses Interesse.

Zum Apéro gabs hochprozentigen Traubensaft mit Limetten und Tonic

Carolin Frei

«Sehr fein», sagte Walter Rüf am Bolivianischen Abend mit Aruma de Boliva in der Alten Kirche in Wohlenschwil genüsslich. Damit meinte er den hochprozentigen Traubensaft aus Bolivien – mit Limetten und Tonic angereichert, an dem er beim Apéro nippte. Fein roch es auch aus den drei grossen Pfannen, in denen Tito Zeballos mit seinem Team die Paella kochte.

Es roch nicht nur fein, es war auch ein wahrer Augenschmaus, den drei Köchen bei ihrem Tun über die Schulter zu schauen. In einer Pfanne wurde die klassische spanische Paella mit Meeresfrüchten zubereitet, in einer anderen eine Variante mit Nudeln und in der dritten die bolivianische Variation ohne Fisch. «Wir sind ein Binnenland, deshalb verwenden nur Poulet- und Rindfleisch sowie Gemüse», klärte Tito Zeballos die Gäste auf. «Die Paella mit Nudeln haben wir eigentlich für die Kinder kreiert. Doch den Erwachsenen schmeckt sie genauso», meinte er lachend. Die Besucher verfolgten das Showkochen aufmerksam. Bolivianische Klänge der Live-Band begleiteten das geschäftige Tun der Köche.

Der Apéro und das Showkochen fanden vor der Kirche in einem Zelt statt. Und das war gut so, begann es doch mitten in der Vorführung kräftig zu regnen. Der guten Laune tat dies aber keinen Abbruch. Denn gegessen wurde in der alten Kirche, in der es schön warm war. Ohne Heizen wäre es zu kalt gewesen, sagte Maja Pfister, Vizeammann und Mitglied der Kulturkommission. Und so wurde denn eine Stunde später dem Aufruf zum «Fassen der Paella» nur zu gerne Folge geleistet. Dass das Essen mundete, war unschwer zu erkennen. Sehr zur Freude der Köche und wohl auch der Kulturkommission, die mit diesem bolivianischen Abend in ihre 34. Kultursaison startete.