Das GoEasy wird bald zum Inbegriff für Hallensport im Ostaargau. Das geplante Hallensportzentrum steht vor der Bewilligung. Einwendungen sind während der Auflage keine eingegangen. Christian Villiger, Geschäftsführer der GoEasy Freizeit & Event AG, sagt: «Wir sind sehr glücklich darüber, denn damit steht der Realisierung des Projekts nichts mehr im Wege.»

Auch finanziell sieht es gut aus: «Die Finanzierung der rund 12 Millionen Franken steht nahezu», erklärt Villiger, der zugleich Geschäftsführer der TV Endingen Handball GmbH ist. Aus dem Fonds des Nationalen Sportanlagenkonzeptes (Nasak) soll von Bundesebene ebenso ein Beitrag gesprochen werden, wie aus dem Lotteriefonds des kantonalen Amtes für Sport Geld fliessen wird. Aussschlaggebend waren hierfür auf nationaler Ebene insbesondere die Angebote für den Behindertensport wie auch für den Handballsport beziehungsweise den Schweizerischen Handballsportverband.

Die Go-Kart-Bahn des «GoEasy» wird zu zwei Sporthallen umgebaut

Die Go-Kart-Bahn des «GoEasy» wird zu zwei Sporthallen umgebaut

Laut Beat Anliker, GoEasy-Hauptaktionär und Initiant, hat man seitens GoEasy bereits über 90 Prozent der Finanzierung gesichert. Das heisst, dass bis zur Fertigstellung der Halle Eigenmittel von über 50 Prozent vorhanden sein werden.

Die Wochenenden sind im GoEasy während der Saison bereits für den Handball reserviert. Ebenso hat der Behindertensportverband sein Interesse angemeldet, zumal die Anlage hindernisfrei geplant ist. Total sind rund 60 Tage allein von diesen beiden Sportverbänden gebucht. Zusätzlich hat bereits das Kantonale Amt für Sport sein Interesse angemeldet: Für Jugend-und-Sport-Kurse und weitere Aktivitäten im Hallensport ist die Anlage bereits zu über 100 Tagen belegt. Bei der GoEasy Freizeit & Event AG ist man überzeugt, dass das Interesse weiter wachsen wird. Allein mit den Wochentagbelegungen ist man bei einer Auslastung von rund einem Viertel angelangt, sagt Villiger. Zusätzlich hat der Handballregionalverband sein Interesse angemeldet. Bei den Tarifen könne man durchweg mit andern Hallen mithalten.

Ein wichtiger Punkt sei ausserdem das Crowdfunding, erklärt Villiger. «Die Identifikation mit diesem Sporthallenprojekt ist sowohl im Siggenthal als auch im Surbtal sehr gross», sagt Villiger. Vor allem für Hallenhandball bedeutet die neue Halle im GoEasy, wo über 2000 Zuschauer Platz finden werden, ein echtes Zuhause für den TV Endingen, wie es der erfolgreiche Verein zuvor nie hatte finden können. Ebenso werden im GoEasy auch Unihockey und andere Hallensportarten ideale Bedingungen für Wettkampf und Training vorfinden.

Die Sportanlage wird ausserdem rund 56 Betten aufweisen, die es für Kurse und Weiterbildungen benötigt. Die gesamte Anlage ist behindertengerecht geplant, und zwar auf dem gesamten Unterkunfts-, Sport- und Restaurantbereich. Das Restaurant soll laut Beat Anliker mit seinen 250 Plätzen zum Treffpunkt der Sportler in der Region werden. Hierfür wird bereits ein tatkräftiger Pächter gesucht.

Die Baubewilligung dürfte demnächst vom Gemeinderat gesprochen werden. Auch der Kanton muss noch seine Zustimmung geben. Der Baubeginn ist auf Frühling 2015 vorgesehen, sagt Villiger. Wenn alles optimal läuft, könne die grosse Halle im November 2015 in Betrieb gehen. Bis das gesamte Hallensportzentrum mit Zimmern und Restaurantbetrieb so weit gerüstet ist, wird es Frühling 2016 werden. Dann kann das Zentrum auch für mehrtägige Kurse und Trainingslager gebucht werden.