Wettingen
Das Präsidium der Arwo ist in neuen Händen

Nach 12 Jahren Amtszeit hat Regierungsrat Peter C. Beyeler seine Verantwortung als Stiftungsratspräsident bei der Arwo an Federico Hürsch übergeben. Hürsch gehört bereits seit 10 Jahren zum Stiftungsrat.

Erna Lang-Jonsdottir
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Wechsel im Stiftungsratspräsidium der Arwo: Alfred Isch (l.), Federico Hürsch und Peter C. Beyeler. Efr

Wechsel im Stiftungsratspräsidium der Arwo: Alfred Isch (l.), Federico Hürsch und Peter C. Beyeler. Efr

Der Wechsel bei der Arwo (Stiftung für Behinderte Wettingen) ist vollzogen. «Es ist ein beglückendes Gefühl, dass sich die Arwo zu einem grossen Unternehmen mit einem Umsatz von über 20 Millionen Franken entwickelt hat», freut sich Beyeler. Er verlässt die Arwo mit einem weinenden und einem lachenden Auge: «Traurig ist, dass ich ein Amt abgebe, das mir über die Jahre sehr viel Spass bereitet hat», sagt er.

Hürsch, der seit 10 Jahren zum Stiftungsrat gehört, sieht in seiner Funktion als Präsident diverse Herausforderungen auf sich zukommen. «Viel Kraft und Zeit wird uns der Bau des Wohnhauses kosten.»

Shirts für das Badener Stadtfest

Wie bei vielen anderen Heimen, gibt es auch beim Wohnheim der Arwo eine Warteliste. «Es handelt sich um 20 Personen. Das klingt nicht nach viel; es kann aber Jahre dauern, bis diese bei uns aufgenommen werden können», sagt Alfred Isch, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Derzeit stehen den 274 Arwo-Klienten 115 Wohnplätze zur Verfügung. «Die restlichen 159 Personen wohnen entweder alleine oder zu Hause bei den Eltern», erklärt Isch.

Den Bau des neuen Wohnhauses brauche es dringend. «Erstens aufgrund der Warteliste. Zweitens ist es nicht mehr so einfach, Klienten in Doppelzimmern unterzubringen», erklärt Isch. Deshalb wolle man im Wohnheim Kirchzelg in Wettingen aus den Doppelzimmern Einzelzimmer machen. Die Vorbereitungsarbeiten für das Wohnhausprojekt seien 2011 aufgenommen worden: «In der Planung sind 36 Plätze. Durch die Auflösung der bestehenden Doppelzimmer im Kirchzelg werden 12 Personen im neuen Wohnhaus aufgenommen», sagt Isch. Das bedeute, dass es ab 2016 24 freie Betten gebe. Der Standort werde Wettingen sein. «Wir sind in Landkaufverhandlungen und hoffen, den Vertrag bis im Sommer abgeschlossen zu haben», blickt Isch in die Zukunft.

Doch im Moment ist man bei der Arwo noch ganz anders beschäftigt: Wie Rolf Hunziker, Mitglied der Geschäftsleitung, verrät, sind 1500 Polo-Shirts für das Stadtfest Baden in der Produktion.

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