Niederrohrdorf
Das Publikum in die Welt des Films entführt

Unter dem Motto «Filmriif» führte der Turnverein dieses Jahr in der Turnhalle des Schulhauses Rüsler die Turnshow durch.

Nina Hegnauer
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Niederrohrdorf Turner
5 Bilder
Synchrone, rhythmische Bewegungsabläufe der James Bonds bringen die Gäste zum Staunen.
Mit ihren rot-weiss gepunkteten Röckchen und dem kecken Tanz hinterliessen die Mädchen und Frauen einen farbenfrohen Eindruck.
Natürlich dürfen auch die Minions an solch einem filmreifen Abend nicht fehlen.
Mit Mogli und seinen Freunden reiste das Publikum in die Welt des Dschungelbuchs.

Niederrohrdorf Turner

Hegnauer

Die Gäste wurden auf dem roten Teppich empfangen, Filmplakate schmückten den Eingang. Als alle Besucher einen Platz gefunden hatten und langsam die Lichter in der Halle ausgingen, konnte die Show beginnen und alle in die vielfältige Welt des Films entführen.

Das Regie- und Technikteam leitete auf eine witzige, leichte Art durch das Programm und präsentierte im Laufe des Abends immer wieder Mitwirkende, die im Hintergrund ihre Hände im Spiel hatten und stundenlang am gelungenen Bühnenbild gemalt, gekocht und gebacken oder die Beleuchtung und Technik installiert hatten.

So durften die Gäste mit den Kindern, Mamis und Papis vom MuKi/VaKi ins Schlumpfenland reisen. Kurz darauf präsentierte die Damenriege eine zuerst traditionelle, dann sehr moderne Version von Sister Act. Der Kommentar vom Moderator Freddy beschreibt die Nummer wohl sehr treffend: «Die Nonne händ gfägt.»

Weiter ging es mit den Geräteturnern. Drei von den Jungs bewiesen allen, dass sie auch als Ballerinas in rosa Tutus anspruchsvolle Sprünge, Salti und Tricks zeigen können. Drei der Turner werden sogar nächste Woche an den Schweizer Meisterschaften in Wettingen teilnehmen.

In der Pause antworteten zwei der Mädchen, die in der Winnetou-Nummer mitgetanzt hatten, wie aus der Pistole geschossen auf die Frage, was das Tollste an diesem Abend sei: «Dass mir chönd uftrete und uf de Bühni stah, will eus das mega Spass macht!»

Nach der Pause entführten die Grease-Tänzerinnen der Mädchen- und Damenriege die Besucher mit viel Pep in die Welt des Musicals, gefolgt von den James Bonds, die sich mithilfe von Plastiktonnen und Holzstöcken zu selbst erzeugten Rhythmen bewegten.

Nach der letzten Nummer sprach Freddy das absolut zutreffende Schlusswort: «Dasch jetzt doch eifach e cooli, filmriifi Sach gsi.»

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen füllten noch einmal die Bühne, um ihren letzten, wohlverdienten Applaus abzuholen und sich vom Publikum zu verabschieden. Die Gäste wurden in die Show-Bar auf der Bühne eingeladen, wo der abwechslungsreiche, sehr gelungene Abend einen schönen Ausklang fand.