Neubau
Das «Royal» von morgen: «Die Zukunft ist prekär, unterschrieben ist noch nichts»

«Die Zukunft des ‹Royal› ist und bleibt prekär», sagt Marc Angst vom Verein Royal. Der Mietvertrag für das Kulturlokal läuft bis im Sommer 2014. Der Vertrag besteht zwischen dem Verein Royal und der Stadt Baden.

Drucken
Teilen
Tine Mudri organisierte im «Royal» einen Kindernachmittag. (Archiv)

Tine Mudri organisierte im «Royal» einen Kindernachmittag. (Archiv)

Die Stadt tritt als Mittlerin zwischen der (neuen) Besitzerin des ehemaligen Kinos, der Zuriba AG, und des Vereins auf.

Die Royals hoffen auf eine Mietverlängerung: «Wir sind mit der Stadt und der Eigentümerschaft im Gespräch. Es sieht gut aus für eine Verlängerung der Zwischennutzung, unterschrieben ist aber noch nichts.»

Wird «Royal» denkmalgeschützt?

Die Planung des kulturellen Programms im «Royal» ist ohne Gewissheit über die nahe Zukunft nicht einfach. «Wenn das Haus nur noch ein Jahr lang genutzt werden kann, dann müssen wir jeden Tag geöffnet haben, um all das noch ins Programm zu bringen, was wir gerne zeigen möchten.»

Das ehemalige Kino steht auf der Roten Liste des Schweizer Heimatschutzes. Da es zu den ersten und ältesten Kinos der Schweiz gehört, komme dem Gebäude eine kultur- und lokalhistorische Bedeutung zu.

Die kantonale Denkmalpflege hatte der Stadt Baden mit Nachdruck empfohlen, das «Royal» wegen seiner lokalen Bedeutung zum Schutzobjekt zu erklären.

Doch die Stadt hat den Schutz bisher verweigert. In der Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung läuft momentan das zweite Mitwirkungsverfahren. Eingaben wurden bereits gemacht.

Geplant ist nach wie vor ein Neubau anstelle des ehemaligen Kinos. (cru)

Aktuelle Nachrichten