«Die grossen baulichen Veränderungen hatten die Natur ausgeräumt und allmählich eine Betonwüste entstehen lassen», stellte Gemeindeammann Erika Schibli anlässlich einer kleinen Feier zum Abschluss der Umgebungsgestaltung fest. Unter Mithilfe eines Landschaftsarchitekten (Büro Naef, Brugg) ist der Aussenraum in den letzten zwei Jahren neu und naturnah gestaltet worden.

Auf dem Schulhausplatz dominieren jetzt Holzbänke, farbige Stelen und Kastanienbäume. Und im nächsten Jahr wird der grosse Platz noch eine farbige Bemalung erhalten. Aufgewertet worden ist auch der Spielplatzbereich mit den drei kleinen Holzhäusern. Entstanden ist ausserdem ein spannender Aussenschulraum mit vielen einheimischen Bäumen und einem Insektenhotel, wo sich Kleintiere einnisten können.

Spender machten es möglich

Die Gemeinde Wohlenschwil ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Eine der wichtigeren Aufgaben der Arbeitsgruppe war deshalb die Beschaffung finanzieller Mittel für das Projekt Schule & Natur im Gesamtumfang von rund 80000 Franken. Albert Ducret, selber einer der Spender, liess seine Beziehungen spielen und trommelte mit seinem Helferteam bei Sponsoren viel Geld zusammen.

Schliesslich wurde in Zusammenarbeit mit Lägerebräu Wettingen noch ein eigenes Wohlenschwiler Bier samt Gläsern lanciert und im Volg-Laden sowie Restaurants angeboten. Grosszügige Spenden der Albert+Ida Nüssli-Stiftung und der Hedinger-Knuchel-Stiftung halfen schliesslich mit, den schönsten Schmuck, den man sich bei einer Schulanlage vorstellen kann, nämlich eine naturnahe Umgebungsgestaltung, zu realisieren.

Bevor Landschaftsarchitektin Andrea Reich die zahlreichen Gäste durch die neu gestaltete Anlage führte, dankte Gemeindeammann Erika Schibli allen Beteiligten für den tollen und uneigennützigen Einsatz in den vergangenen Jahren. Die Feier wurde aufgelockert mit Liedern der Kindergarten- und Unterstufenschüler und abgerundet mit einem kleinen Imbiss für die Bevölkerung.