Mit organisatorischer Unterstützung des Männerchors Frohsinns und der Damenriege sowie der Jugendriege Stetten führt die Theatergruppe Stetten das Stück «S Züri-Verhältnis» auf.

Dieses dreht sich um einen bärbeissigen Bauernvater, der sich mit seinem Sohn Bruno zerstritten hat, weil dieser eine Zürcherin, in Worten des Vaters eine «Züri-Schwalbe», zur Frau genommen hat. Da der Sohn unter diesem Zerwürfnis ein Jahr nach seiner Eheschliessung noch leidet und auch Brunos Schwester sich einen Anwalt zum Mann nehmen will – was dem Vater ebenfalls nicht gelegen ist – beschliesst Brunos Frau Melanie, die Sache in die Hand zu nehmen. Sie will ihren Schwiegervater von seinen Vorurteilen abbringen.

Glaubwürdige Darsteller

Das Stück lebt teils von seinen Scherzen und Pointen. Auch die Schauspieler erbringen gute Leistungen, ist es doch oft die übertriebene Mimik und Gestik des Grossvaters (Darsteller: Rolf Sturzenegger), die das Publikum lachen lässt. Doch auch Werner Humbel glänzt in seiner Rolle als abweisender, griesgrämiger Vater, der sich nach und nach wieder gegen aussen öffnet.

Zentral für die Geschichte sind die vielen Missverständnisse, die im Verlauf des Stücks dazu führen, dass gegen Schluss der Grossvater der Einzige ist, der wirklich noch weiss, was die anderen übereinander wissen, beziehungsweise zu wissen glauben.

Dies sorgt selbstverständlich wiederum für unzählige Anmerkungen und Sprüche, die das Chaos komplett machen.

Früher Beginn der Produktion

Die Vorbereitungen begannen bereits im März 2013, und im August fiel die erste von insgesamt 33 Proben an. Diese liefen unter der Regie von Albert Wirth, der nun schon seit rund 40 Jahren als Darsteller und später auch als Regisseur im Theater tätig ist. «Die Produktion ist glücklicherweise sehr angenehm verlaufen, unsere Darsteller lebten sich schnell in ihren Rollen ein und auch ansonsten hatten wir praktisch keine Probleme», so Wirth.

Die Premiere ist sehr gut gelungen, was am Ende am langen Applaus festzustellen war.