Baden/Brugg
«Der böse Onkel» kommt nach Hause und wirbelt Staub auf

Im Aargauer Spielfilm «Der böse Onkel» beschuldigt eine alleinerziehende Mutter den Sportlehrer im Dorf, er habe ihre Tochter sexuell belästigt. Die einen sind fasziniert, die anderen schockiert vom Film des Regisseurs Urs Odermatt.

Ursula Burgherr
Drucken
Teilen
«Der böse Onkel» (Jörg-Heinrich Benthien) in der Dusche.

«Der böse Onkel» (Jörg-Heinrich Benthien) in der Dusche.

Jasmin Morgan/zvg

Das cineastische Werk schont die Zuschauer nicht. Im Stakkatotempo prallen surreale Bilder, böse Metaphern und provokative Sprechsalven auf sie ein. Während sich die einen schockiert zeigen und sogar frühzeitig das Kino verlassen, sind andere total fasziniert von der neuen Machart, die Regisseur Urs Odermatt den «New Vision Award» für den innovativsten Film am 11. Rome Independent Film Festival einbrachte.

Gedreht wurde vor allem in Brugg, Windisch und Umgebung. Deshalb war die Sondervorstellung im Brugger Youcinema auch für Produzentin Jasmin Morgan ein spezieller Moment. Was aber hält das Kinopublikum vom Werk, das in seiner nächsten Umgebung spielt und bisher keinen kalt liess?

Der böse Onkel Derzeit im Kino Sterk Baden und im Center Ideal Aarau.

Aktuelle Nachrichten