«Die Patrouille Suisse wird ein Höhepunkt unseres Anlasses», sagt Louis Dreyer. Er ist Präsident-Stellvertreter im Organisationskomitee für den «Convoy to Remember». Als Gast hat Bundesrat Ueli Maurer seine Teilnahme für den vom 9. Bis 11. August in Birmenstorf stattfindenden Anlass zugesagt.

Nach wochenlangen Vorbereitungsarbeiten sind die Eckpunkte des Convoys 2013 fixiert, der Anlass ist gesichert. «Wir konnten mit der Gemeinde Birmenstorf eine Abmachung treffen, das notwendige Land mieten und wir haben die Zusagen für die Rundstrecke erhalten», sagt Dreyer.

Wie vor drei Jahren sollen rund 400 Oldtimer eine Parade von Birmenstorf aus durch das obere Fricktal absolvieren. Die Gemeinde Zeihen wird wiederum einen Empfang für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Rundfahrt durchführen.

Technik im Vordergrund

Die Organisatoren legen bei ihrer Veranstaltung grossen Wert auf den Begriff Oldtimer. «Die Technik steht an den drei Tagen im Birmenstorf im Vordergrund.» Mit Schwergewicht 2. Weltkrieg, werden zahlreiche damals moderne Fahrzeuge zu sehen sein.

Die aktuellere Technik, wird durch die Patrouille Suisse, den Helikopter Super Puma repräsentiert oder den Brückenpanzer 68 repräsentiert. Letzterer wurde in der Schweiz entwickelt und gebaut.

Er gehörte zu einer Familie von Panzerfahrzeugen, die unterschiedliche Funktionen hatten und lange Zeit die Schweizer Armee prägten. Jetzt neigt sich seine Lebensdauer dem Ende zu, doch in Birmenstorf soll seine Funktionalität gezeigt werden. Das Fahrzeug dient auch als Logo des Convoys.

Als Sammler-Institution zertifiziert

Der Convoy to Remember, erstmals 1996 in Birmenstorf durchgeführt, geniesst einen hohen Stellenwert: «Wir sind ein lebendiges Museum», sagt Dreyer. Bei der letzten Durchführung hatten rund 25'000 Besucherinnen und Besucher den Anlass besucht.

Geprägt war der Anlass vor allem durch die historischen Militärflugzeuge, die über dem Reusstal kreisten. Das eidgenössische Departement Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sicherheit (VBS) hat den Convoy als Sammler-Institution zertifiziert.

«Damit geniessen wir höchste Anerkennung.». Diese wird mit dem angekündigten Besuch von Bundesrat Ueli Maurer unterstrichen.

Den Besuchern wird neben der Fahrzeugausstellung auch Unterhaltung geboten. So wird eine Amy Dance Show zu sehen sein. Für den Freitag ist die Band «Münchner Zwietracht» angemeldet und für den Samstag das von Will Salden dirigierte «Glenn Miller Orchestra» aus den Niederlanden.

Glenn Miller war am 1. März 1904 zur Welt gekommen. Er hat in seiner Karriere als Jazz-Posaunist, Bandleader, Komponist und Arrangeur die Musik weltweit geprägt. Ab 1942 leitete er das Army Air Force Orchestra. Glenn Miller starb am 15. Dezember 1944 bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal.

Parkiert wird am Dorfrand

Vor drei Jahren kam es wegen des grossen Besucherandrangs zu einigen Staus, davon war vor allem Birmenstorf betroffen. «Mit unseren Park and Ride Konzept wollen wir das Dorf entlasten», sagt Dreyer.

Beidseits von Birmenstorf sind Parkplätze geplant, das entsprechende Land haben die Organisatoren bereits gemietet. So muss niemand mehr durch Birmenstorf fahren. Die Besucher werden mit Shuttle-Bussen zum Gelände am nördlichen Dorfrand gefahren.

Infos: www.convoytoremember.ch