«Bei uns im Grenzstübli soll es vor allem gemütlich sein», sagt Micha Meile. Er, Christian Buck und Thomas Feldmann sind die treibenden Köpfe hinter der Idee: Das Grenzstübli, wird auf dem Areal des Convoy to Remember in Birmenstorf zugleich der Eingang zum Swiss Army Camp. «Erstmals rücken wir so die Schweizer Armee in den Vordergrund», sagt Louis Dreyer, Vizepräsident des OK.

Beim Konzept Grenzstübli, einem kleinen Restaurant, liessen sich Meile und seine Kameraden auch vom Film Gilberte de Courgenai inspirieren. «Ich habe ein Klavier gekauft, das wir in der Gaststube aufstellen werden.» Und damit die passenden Lieder gesungen werden können, hat Meile ein Liederbüchlein in einer Auflage von 200 Stück hergestellt.

Hinter dem Grenzstübli werden andere historische Truppen der Schweiz zu sehen sein. Weitere Gebiete des Areals nordwestlich von Birmenstorf sind für Teilnehmer aus dem Ausland reserviert. «Mit der Nationalen Volksarmee (NVA) können wir erstmals eine Armee des ehemaligen Warschauerpaktes präsentieren», sagt Dreyer. Bereits stehen die ersten Militärfahrzeuge auf dem Areal. In den nächsten Tagen werden weitere nach Birmenstorf unterwegs sein.

Bundespräsident fährt mit

Zur Rundfahrt, am Samstag, von Birmenstorf durch das Schenkenbergertal und ins Fricktal, darf das OK Bundespräsident Ueli Maurer begrüssen. Er wird anschliessend zu den Besucherinnen und Besucher sprechen und ein Defilee mit historischen Truppenteilen abnehmen. Um 15 Uhr wird dann die Patrouille Swiss am Himmel über Birmenstorf ihre Kunststücke zeigen.

Der Anlass beginnt am 9. August um 10 Uhr und dauert bis zum 11. August um 18 Uhr. Für Gäste, die mit dem Auto kommen, sind Parkplätze ausserhalb des Dorfes reserviert. Von dort bestehen Busverbindungen zum Convoy-Areal. Das Areal ist aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen, befindet sich der Haupteingang doch direkt bei der Wendeschlaufe der RVBW-
Linie nach Birmenstorf.

Weitere Informationen:

www.convoytoremember.com