Goldiland

Der Einwohnerrat treibt das Goldiland-Projekt voran

Für die Planung der Tagesstrukturen und der Kindertagesstätte Goldiland hat das Gemeindeparlament einen Nachtragskredit von 270 000 Franken bewilligt. Das Thema hatte bereits im Vorfeld der Einwohnerratssitzung zu vielen Diskussionen Anlass gegeben.

Für Gemeindeammann Max Läng, der Ende Jahr abtritt, war es eine erfolgreiche letzte Einwohnerratssitzung: Sämtliche Anträge sind bewilligt worden. Heiss diskutiert wurde der zusätzlich benötigte Planungskredit für die Tagesstrukturen und Kindertagesstätte Goldiland, der mit 24 Ja gegen 8 Nein angenommen wurde.

Die Fraktion SP/Grüne hatte vehement für eine Zustimmung plädiert - die Gemeinde wäre für Familien ohne diese Betreuungsangebot deutlich weniger attraktiv, argumentierte Theo Flückiger.

Die SVP hingegen lehnte den Kredit ab. Derzeit rechnet der Gemeinderat für den Neubau mit Kosten von 6,35 Millionen Franken. "Ein viel zu hoher Betrag, solch ein teures Projekt wäre beim Stimmvolk chancenlos", glaubt SVP-Einwohnerrätin Uschi Haag. Sie und ihre Fraktion forderten, es solle stattdessen ein neues Projekt geplant werden. Peter Marten sagte, die FDP-Fraktion stimme dem Kredit zu, obschon die prognostizierten Kosten für den Neubau am oberen Limit liegen würden. Das Vertrauen in das Projekt sei aufgrund der prognostizierten Mehrkosten in Millionenhöhe allerdings angekratzt. Bisher war mit Kosten von 4,08 Millionen Franken gerechnet worden.

Auch die EVP befürwortete den Zusatzkredit für die Planung des Goldilandes - allerdings zähneknirschend, wie Brigitte Schmid erklärte. Sie platzierte den Wunsch, die Baukosten für das Projekt dürften die Summe von 5,5 Millionen Franken nicht überschreiten.

Bewilligt hat der Einwohnerrat zudem einen Kredit von 10 000 Franken. Der Gemeinderat will in Kirchdorf ein neues Schulhaus bauen, der Kredit wird für die Vorarbeiten zur Aufgleisung des Wettbewerbsverfahrens eingesetzt. (PKR)

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