Die Städtli-Handballer sind unter neuer Führung. An ihrer Vollversammlung haben sie den in Baden tätigen Rechtsanwalt Christoph Blöchlinger zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er löst damit Daniel Hitz ab, der nach acht Jahren Vorstandsarbeit, dann Interims- und schliesslich fünf Jahr als Vereinspräsident gewirkt hat.

«Städtli» in Schwung gebracht

Hitz hatte an allen Fronten von Städtli neuen Schwung gebracht. Als Aktiver stiess er 1994 zum Verein. Seit 2008 wirkte er im Vorstand, zuerst als Marketingverantwortlicher. Damals agierte er auch als OK-Chef des WM-Qualifikationsspieltages der U 21 in der Aue.

Hitz war treibende Kraft unter anderem bei den gescheiterten Fusionsverhandlungen mit dem SV Lägern und weiteren Zusammenarbeitsprojekten in der Region. Die Professionalisierung auf breitere Ebene, begonnen bei der neuen Vereinssoftware bis zur Leuchtanzeige bei den Heimspielen, gingen auf seine Initiative zurück, ebenso die Gründung einer GmbH mit Geschäftsleitung, die für die erste Mannschaft zuständig ist. Mit einer «Vision 2022» beschlossen die Handballer, ihre Zukunft in die Hand zu nehmen.

Sein unermüdliches Wirken brachte den dahindümpelnden Verein, dessen Fanionteam in der zweiten Liga spielte wieder in Schwung, hiess in der Würdigung. Unter Daniel Hitz kehrte der Stadtturnverein dorthin zurück, wo er vor 24 Jahren einmal war. Erst stieg man in die 1. Liga und wenige Jahre später gar wieder in die Nationalliga B auf, wo sich die erste Mannschaft erstaunlich wacker hält.

Leichte Müdigkeitserscheinungen und schwindende Motivation gekoppelt mit privaten Herausforderungen in Beruf und Familie führten dazu, dass Hitz bereits vor einem Jahr seinen Rücktritt ankündigte. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich nicht einfach. Doch in der Person von Christoph Blöchlinger, ebenfalls aus den Reihen der «Städtli»-Handballer wurde man schliesslich fündig.