Baden
Der Frühling kommt: Der Kampf gegen die Pfunde beginnt

In den Fitnesscentern der Stadt wird geschwitzt ohne Ende. Wenn das schlechte Gewissen an einem nagt, wagen viele Leute den Schritt ins Fitnesscenter. Überzählige Pfunde müssen purzeln, der Körper soll gestählt aussehen.

Sandra ardizzone
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In den Fitnesscentern der Stadt Baden treffen sich Fitnessbegeisterte, Sportmuffel und Gelegenheitssportler. Viele haben das gleiche Ziel: Abnehmen und Muskeln aufbauen.

In den Fitnesscentern der Stadt Baden treffen sich Fitnessbegeisterte, Sportmuffel und Gelegenheitssportler. Viele haben das gleiche Ziel: Abnehmen und Muskeln aufbauen.

Sandra ardizzone

Langsam aber sicher beginnt er, der Frühling. Auch wenn draussen noch die letzten Schneeflocken fallen, trauen sich doch bereits erste Osterglöckchen aus dem Boden.

Und mit dem Frühling kommt auch die Zeit der luftigen Kleider. Man pellt sich aus dem dicken Wintermantel und schlüpft erstmals wieder in dünne Hosen und T-Shirts. Da ist es vielen wichtig, dass die Kleider einen möglichst ästhetischen Körper umhüllen.

Das schlechte Gewissen

Wenn das schlechte Gewissen an einem nagt, wagen viele Leute den Schritt ins Fitnesscenter. Überzählige Pfunde – die meisten über die Festtage angefuttert – müssen losgeworden werden, der Körper soll gestählt aussehen.

Längst nicht jeder geht allerdings aus diesen Gründen in die Fitnesscenter. «Die Leute wollen ihre Lebensqualität steigern», sagt der Geschäftsführer des Fitnesspark Hamam Baden, Gunter Kuster, «Sie suchen einen Ausgleich zum Alltag und wollen auch entspannen.»

Im grössten Fitnesscenter Badens spürt man, dass das Bewusstsein der Leute für gesundes Leben stärker ausgeprägt ist, als noch vor einigen Jahren: «Der Stereotyp, dass die Leute nur aus Eitelkeit Fitness betreiben, hat bereits länger keine Gültigkeit mehr. Heutzutage wollen die Leute sich besser fühlen.»

Immer mehr Ausdauergeräte

Dies bestätigen auch die Menschen in einem Badener Fitnesscenter: Die meisten trainieren, um fit zu bleiben. Nur die wenigsten geben zu, dass sie ihrem Winterspeck den Kampf ansagen möchten.

Im Fitnesscenter Baden glaubt man dennoch, dass viele zumindest insgeheim dieses Ziel verfolgen.

Wie Geschäftsführer Armin Vock erklärt, mussten in den vergangenen Jahren immer mehr Ausdauergeräte gekauft werden: «Früher trainierten die Leute vor allem ihre Muskeln und konzentrierten sich auf den Muskelaufbau. Heute machen sie eher Kardiotraining – ganz einfach, weil man damit schneller abnimmt.»

Wichtig: Man tut etwas

Ob man nun sein Gewicht reduzieren oder nur die Gesundheit fördern möchte, spielt keine Rolle. Experten sind sich einig: Wichtig ist, dass man etwas tut. Das sieht auch Armend Kabashi so.

Er trainiert seit 15 Jahren möglichst drei Mal wöchentlich und könnte sich ein Leben ohne Fitness kaum mehr vorstellen. Im Fitnesscenter hat er auch gute Freunde gefunden.

Deshalb ist er überzeugt: «Oft zu trainieren hat nur positive Aspekte. Man fühlt sich besser, ist gesund und knüpft dazu noch soziale Kontakte. Fitness ist super.»