Mann gegen Frau hiess die Ausgangslage beim zweiten Wahlgang für den Gemeinderat.

Sabine Dössegger, die politische Erfahrung in der FDP mitbrachte, aber als Parteilose kandidierte, meldete sich letztlich als Kandidatin erst für den zweiten Wahlgang, damit der Gemeinderat nicht Männerphalanx bleibe.

Stephan Peterhans, parteilos, hatte sich auch erst nach der Anmeldung für den ersten Wahlgang – als inoffizieller Kandidat – aufstellen lassen, und blieb mit beachtlichen 406 Stimmen unter dem absoluten Mehr.

Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 50 Prozent holte Peterhans 1030 Stimmen und wurde damit klar in den Gemeinderat gewählt, Sabine Dössegger holte quasi aus dem Stand 209 Stimmen und hatte damit keine Chancen. 91 Stimmzettel waren leer und 9 ungültig.

Schulpflege und Fiko komplett

Auch in der Schulpflege war ein Sitz noch nicht besetzt. Es kam zur Kampfwahl zwischen Stephanie Vogt und Hubert Golz, welche die Frau mit 927 Stimmen gegenüber Golz mit 158 Stimmen klar für sich entschied.

Golz kandidierte auch für die Finanzkommission und unterlag ebenfalls mit 270 gegenüber 812 Stimmen von Rony Füglistaller, der vom Dorf-Forum aufgestellt wurde.